Albersloh: Sperrung für Lkw kommt früher
Bild: Husmann
Den Ortskern Albersloh will der Kreis Warendorf sobald wie möglich für den Lkw-Durchgangsverkehr sperren.
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Für Anlieger und den Busverkehr bleibt die Durchfahrt erlaubt. Aufgrund der aktuellen Situation werde sich der Kreis mit der Stadt Sendenhorst, dem Land (Straßen NRW) und der Kreispolizeibehörde zusammensetzen, um eine kurzfristige Lösung zu erreichen, heißt es in einer Mitteilung. Da die Vorbereitung und Umsetzung für eine dauerhafte Lösung längere Zeit in Anspruch nehmen werde, müsse zunächst über eine vorläufige Beschilderung nachgedacht werden.

Untersuchung zeigt: Wiederholt kritische Situationen im Begegnungsverkehr

„Das ist eine gute Nachricht für Albersloh. Die Verkehrssituation dort unterscheidet sich aufgrund der besonderen Enge in dem historisch gewachsenen Dorfkern von anderen Orten im Kreis. Die von uns in Auftrag gegebene Verkehrsuntersuchung hat bekanntlich ergeben, dass es immer wieder kritische Situationen beim Begegnungsverkehr mit Lkw gab“, erklärte Kreisordnungsdezernentin Petra Schreier.

Die neue Situation ist dadurch entstanden, dass die Stadt Sendenhorst in der ursprünglichen Planung davon ausgegangen war, dass die Bauarbeiten im Ortskern bis ins Frühjahr 2020 dauern. Im Anschluss sollten umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Landesstraßen 520 (Wolbeck – Sendenhorst) und 851 (Sendenhorst – Drensteinfurt) stattfinden. Da diese Straßen als Umleitungsstrecken für den Lkw-Durchgangsverkehr benötigt werden, sollten die Arbeiten dort vor Beginn einer Sperrung des Albersloher Ortskerns für durchfahrende Lkw abgeschlossen sein.

Vorerst keine Baumaßnahmen an L 520 und L 851

„Da nach Auskunft des Landes mit einem Baubeginn in den nächsten Monaten aber nicht zu rechnen ist, können wir die Sperrung früher umsetzen“, teilte der Kreis am Freitag mit.

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