Angießen der Bäume hat schon Tradition
Im Schützen- und Bürgerwald in Sendenhorst haben beim Angießen am Samstag die Spender der Bäume ihre Baumpässe erhalten.

„Die Bäume sind nicht für uns gedacht, sondern für unsere Kinder und Enkel, denn viele Bäume werden mehr als 100 Jahre alt. Unsere Kindeskinder werden einmal sagen, da haben die Alten mal etwas Gutes getan“, sagte Josef Noldes, auch „Waldchef“ genannt. Am Samstag haben sich die Schützen und die Spender zum traditionellen Angießen getroffen.

 Der erste Vorsitzende der Sendenhorster Martinus-Schützen, Uwe Landau, richtete zur Begrüßung einige kurze Worte an die Teilnehmer der diesjährigen Pflanzaktion. Landau erläuterte die zwischenzeitlich zur Tradition geworden Pflanzung und das Angießen der Bäume. Stolz ist der erste Vorsitzende auch auf die Zusammenarbeit mit der Johannesbruderschaft und der Karnevalsgesellschaft „Schön wär‘s“. Deren König Clemens Paschert pflanzte mit seinem Thron und Prinz Peter Wiggers und der Elferrat ebenfalls einen Baum.

Der Geschäftsführer der Martinus-Schützen, Holger Hinkerohe, händigte anschließend an die Spender die Baumpässe mit ihren Namen und Kennzeichennummern aus. Nach dem Angießen der neuen Bäume im Schützen- und Bürgerwald gab es eine kleine Stärkung, die von den Jungschützinnen gereicht wurde.

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