Besucher lernen Montessori-Schule kennen
Tag der offenen Tür an der Montessori-Gesamtschule in Sendenhorst: Auf der Bühne im Foyer fanden zwischendurch verschiedene Tanzvorführungen statt, die mit großem Applaus durch das Publikum honoriert wurden.  

Gerd Bröcker vom Vorstand des Schulträgers der Montessori-Gesamtschule und Schulleiter Ralf Friedrich begrüßten am Samstag die Gäste. Die Besucher konnten Eindrücke aus den jahrgangsübergreifenden Lernbüros in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaft gewinnen, in der Sporthalle mit anderen Schülern Fußball spielen oder an einer Hausführung durch Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs teilnehmen. Diese hätten sehr lebendig von ihrem Schulalltag berichtet, die Klassenräume gezeigt und den Besuchern die Ansprechpartner in unterschiedlichen Bereichen vorgestellt, heißt es in einer Mitteilung. Unter ihnen waren beispielsweise Sozialarbeiterinnen der Schule und die Ansprechpartner bei der Berufsorientierung.

In der Gemüseakademie wird Biologie hautnah erlebt

Auf dem Schulgelände in Sendenhorst verteilt fanden verschiedene Aktionen statt: Im Montessori-Lernbüro lernten die Besucher den Umgang mit den Montessori-Materialien kennen. Im Musikraum gab es die Möglichkeit, Karaoke zu singen, eine Kunstausstellung zu sehen und sich über die Gemüseakademie „Hof Schmetkamp“ zu informieren. Diese bietet den Montessori-Schülern die Möglichkeit, von Frühling bis Herbst eine eigene landwirtschaftliche Fläche zu bewirtschaften und damit Biologie hautnah zu erleben.

Vertreter des Trägervereins der Schule, des Fördervereins, der Schülervertretung, der Schulpflegschaft sowie der AG „Schule ohne Rassismus“ standen für Fragen der Besucher zur Verfügung und hielten Infomaterial bereit.

Pädagogisches Konzept Maria Montessoris vorgestellt

Die Besucher lernten darüber hinaus das pädagogische Konzept der Schule kennen. Dieses erläuterte Schulleiter Ralf Friedrich im Medienraum. Er erklärte die Funktion der Lernbüros, wie viele Lehrer für den Unterricht zur Verfügung stünden und warum die Klassen altersmäßig durchmischt seien. Anhand von Beispielen zeigte er die Funktion eines sogenannten Logbuches (Wochenarbeitsplan) und stellte auch die Benotung beziehungsweise die Beurteilung der Schüler nach Montessori-Maßgaben vor.

Die Besucher erhielten auch Informationen zum Inklusionskonzept der Schule durch drei an der Schule wirkende Sonderpädagogen, zur Berufsorientierung und zur Oberstufe.

Lesen Sie mehr in der „Glocke“ am Mittwoch, 11. Dezember 2019.

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