Bewusstsein für Thema Demenz schärfen
Gemeinsam stark: Die Gründung einer lokalen Allianz für Menschen mit Demenz wurde bei einem Sondierungstreffen vorbereitet, zu dem die  Heinrich-und Rita-Laumann-Stiftung eingeladen hatte. Geschäftsführerin Rita Tönjann, Stiftungsmitgründerin Rita Laumann und Angelika Reimers vom Seniorenbüro freuten sich über die erste große Resonanz.

In Anbetracht der hohen Zahl demenziell erkrankter Menschen – Tendenz steigend – stellt diese Krankheit bereits heute eine enorme Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen dar.

Auf Initiative der „Heinrich-und-Rita-Laumann-Stiftung“ kam jetzt das erste Treffen lokaler Akteure im St.-Josef-Stift zustande. Künftig wollen die Verantwortlichen gemeinsam Ziele und Strategien entwickeln, um Angebote für demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen wirkungsvoll zu koordinieren, zu bündeln und bedarfsgerecht zu entwickeln.

Die offizielle Gründung der lokalen Allianz ist für den 18. Juni vorgesehen. Das Projekt startet im Rahmen eines Modellprogramms des Bundesfamilienministeriums, für das sich die Laumann-Stiftung beworben und den Zuschlag erhalten hat. Als Trägerin des Seniorenbüros verfügt die Stiftung als neutrale und vernetzende Institution bereits über viel Erfahrung bei der Beratung über Angebote für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Dieser Erfahrungsschatz könnte als Grundlage dienen, um die Koordination des lokalen Demenznetzwerks an das Seniorenbüro mit Angelika Reimers als zentraler Ansprechpartnerin anzubinden.

 Den Handlungsbedarf betonten alle Teilnehmer des Auftakttreffens. „Es geht darum, dass Bewusstsein für das Thema Demenz in der Öffentlichkeit zu schärfen, Transparenz für die bestehenden Angebote zu schaffen und die Aktivitäten der Akteure zu koordinieren und aufeinander abzustimmen“, fasste Rita Tönjann vom Vorstand der Laumann-Stiftung am Ende des Auftakttreffens zusammen.

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