Bilder von damals auf Stromkästen
Am Haus Bartmann an der Sendenhorster Straße in Albersloh stehen gleich zwei Stromverteilerkästen, auf denen historische Gebäude des Standorts nebst Umgebung abgebildet sind. Willi Haubrock, Barbara Jeiler, Ulrich Habla, Paul Bartmann, Irmgard Möllenkamp, Magret Bartmann und Sabrina Elkmann (v.l.) freuen sich über die neu gestalteten Kästen. Bild: Husmann

Gerne bleibt man einige „Augenblicke“ vor den Stromverteilerkästen stehen, die vergangene Zeiten in Erinnerung rufen sollen. Die Stadt Sendenhorst hat es sich gemeinsam mit dem Sendenhorster und dem Albersloher Heimatverein zur Aufgabe gemacht, möglichst viele der grauen Verteilerkästen mit historischen Fotos und Texten zu schmücken, die die Betrachter über die Vergangenheit des heutigen Standorts informieren wollen.

Jetzt sind an der Sendenhorster Straße, die bei den Dorfbewohnern bis heute noch als „Ziegenstraot“ oder „Siegenstraot“ bekannt ist, gleich zwei der grauen Kästen im Zuge des Projekts „Augenblicke“ der Stadt Sendenhorst beklebt worden. Auf einem ist das Haus Bartmann um 1930 zu sehen. Die Kopie einer Zeichnung, die der Sendenhorster Heinz Bäcker nach einer Fotografie 1983 anfertigte, ist ebenfalls abgebildet. Auf dem anderen erkennt man die damalige Gaststätte „Henkhaus“, später „Bernsmann“, und Umgebung. Auch die Ludgeruskapelle, die sich optisch nicht verändert hat, ziert einen der Stromkästen.

 „Sicherlich wecken die Fotos und Texte bei den älteren Dorfbewohnern Erinnerungen an vergangene Zeiten und bei den jungen Leuten Interesse an der Geschichte ihres Ortes“, glaubt Sabrina Elkmann, die sich im Namen der Stadt Sendenhorst bei der Bürgerstiftung Sendenhorst und Albersloh, vertreten durch Ulrich Habla und Barbara Jeiler, sowie bei Familie Bartmann als Sponsoren bedankt.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Dienstag-Ausgabe der Glocke.

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