Dialog von Christen und Muslimen  
Den Goldenen Hammer erhielt das Projekt „Dialogbereit“ jetzt in Dortmund. Auch Jugendliche aus Sendenhorst hatten sich beteiligt und wurden für ihr Engagement geehrt.

Die Freude war groß, als die Mädchens und Jungen vom Sendenhorster Jugendzentrum „hotspot“ erfahren haben, dass sie einen Preis bekommen. Am Donnerstag haben die Sendenhorster ihn stellvertretend für das Gesamtprojekt gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus den Händen von Jugendministerin Ute Schäfer in Dortmund entgegengenommen.

Kommunikation ist der Schlüssel

Die Jungen und Mädchen von „hotspot“ hatten am Projekt „Dialogbereit“ teilgenommen. Darin geht es darum, die Kommunikation zwischen jungen Muslimen und jungen Christen zu fördern. Unter diesem Anspruch stand mehrere Wochen lang die Arbeit mit einer kleinen Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Pädagogin Stephanie Herrera Riekens erklärte: „Wir fördern damit den interreligiösen Dialog und haben das Ziel, dass sich Jugendliche unterschiedlicher Religionszugehörigkeit fair begegnen. Kommunikation baut Vorurteile sowie Hemmungen ab und ermöglicht ein friedliches Miteinander mit Respekt.“

Initiator von „Dialogbereit“ ist die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Jugendarbeit NRW und der Muslimischen Jugend in Deutschland. Der Goldene Hammer geht an diese drei Organisationen. „Er ist aber vor allem den Jugendlichen gewidmet, die am Projekt teilgenommen haben. Also auch den Jugendlichen vom Jugendzentrum und auch einer Sendenhorster Realschulklasse, die mit einem bemerkenswerten Exponat am Projekt teilgenommen hat“ so Georg Bienemann, Projektleiter von „Dialogbereit“.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Wochenendausgabe des Ahlener Tageblatts.

SOCIAL BOOKMARKS