Die Notarztjacke an den Nagel gehängt
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Die Jacke des Notarztes hängt Dr. Michael Bornemann nach 30 Jahren aktiver Tätigkeit im Bereich des Rettungsdienstes des Kreises jetzt an den Haken.
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 Er steht aber seinen Patienten zusammen mit Dr. Christian Dexer in der gemeinsamen Praxis weiter zur Verfügung.

„Ich habe meinen Beitrag zur notärztlichen Versorgung in ausreichender Weise geleistet“, betont Dr. Bornemann. Er weist auf die Belastung des Bereitschaftsdienstes als Notarzt in einem zweiwöchigen Rhythmus hin. Diese möchte er nun reduzieren.

Denn bei der „Notfallbereitschaft als selbstfahrender Notarzt“ gilt es, komplett rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen, wenn ein Notfall wie zum Beispiel ein schwerer Unfall den Einsatz des Notfallarztes unter der Notfallnummer 112 erfordert. Dann macht sich der Notarzt zusätzlich zum Einsatz des Rettungswagens auf den Weg zum Einsatzort.

Als Notarzt aus Sendenhorst steht jetzt nur noch Dr. Rami Tubaileh zur Verfügung, der am Wochenende auch von Dr. Mechthild Bonse unterstützt wird.

Der Kreis Warendorf ist verantwortlich für diese Art des Rettungsdienstes. Der für dieses Sachgebiet zuständige Ansprechpartner des Kreises, Werner Schweck, weist in einem Gespräch mit unserer Zeitung darauf hin, dass es in Sendenhorst für Dr. Bornemann noch keinen Ersatz gibt, sondern der Rettungsbedarfsplan für dieses Gebiet zusammen mit den Ärzten aus Ahlen geregelt wird.

Weitere Hintergründe in der Ausgabe vom 31. Mai 2011.

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