Ein Hauch von Ascot weht durch Drensteinfurt
Einen Präsentkorb zum Jubiläum überreichte Roland Klein, der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Münsterland Ost (2. v. r.), als Vertreter des Hauptsponsors an den Vorsitzenden des Rennvereins, Klaus Storck (M.). Das Bild zeigt (v. l.): Detlef Orth, Sportlicher Leiter des Rennvereins, Ulrich Damm, Sparkassen-Filialleiter in Drensteinfurt, Klaus Storck und Roland Klein.

Der unerbittliche Regen hatte den Veranstaltern den Renntag im vergangenen Jahr ganz schön vermiest. In diesem Jahr sieht’s besser aus: Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke sind für Sonntag vorausgesagt. Deshalb lehnen sich die Organisatoren Klaus Storck, Vorsitzender des Rennvereins, und Detlef Orth, Sportlicher Leiter, mal weit aus dem Fenster: „Wir hoffen, an alte Zahlen anknüpfen zu können, und rechnen mit etwa 8000 Zuschauern.“

Denen soll natürlich auch richtig was geboten werden an diesem Festtag, der um 11 Uhr mit einem westfälischen Frühschoppen beginnt. Für die musikalische Unterhaltung sorgen währenddessen die Rentnerband Drensteinfurt und der DIBO-Spielmannszug Walstedde. Windhund- oder Ponyrennen wird es in diesem Jahr nicht geben. „Wir wollen das Drumherum ein bisschen abspecken“, hatte Detlef Orth vor einigen Wochen verraten.

Einen Höhepunkt wird es neben den zwölf Trabrennen dennoch geben: Zu Gast ist das Landgestüt Warendorf, das zwischen 12 und 13 Uhr verschiedene Schaubilder präsentieren wird.

Nicht fehlen darf beim Drensteinfurter Renntag auch der Wettbewerb „Mut zum Hut“, den vier Frauen aus Hamm, Mitglieder des Unternehmerinnenstammtischs „Team of Professionals“, organisieren. In vier Kategorien werden die schönsten und auffälligsten Kreationen prämiert. Auch Kinder und Männer sind aufgerufen, ihren Kopf zu schmücken und so einen Hauch von Ascot nach Stewwert zu bringen. Die Jury wird die Gewinner des Wettbewerbs gegen 17.30 Uhr im Winner-Circle auszeichnen.

Um die Wette traben die Pferde dann ab 14 Uhr in zwölf Rennen, die im 25-Minuten-Takt gestartet werden. Insgesamt gehen am Renntag 120 Pferde an den Start, 93 davon sind in deutschem Besitz, 20 kommen aus der umliegenden Region. „Das ist eine richtig gute Quote“, findet Detlef Orth. Gut ist auch die Dotierung des Renntags: Insgesamt werden 26 000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.

(Ausführlicher Bericht in der Ausgabe am 20. August.)

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