Eltern sind gegen Klassenzusammenlegung
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Zu große Klassen befürchten die Eltern von Erstklässlern der Sendenhorster Kardinal-von-Galen-Schule für den Fall, dass aus vier Klassen drei gemacht werden.
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Deshalb haben die Eltern an Sendenhorsts Bürgermeister Berthold Streffing sowie an das Schulamt des Kreises Warendorf und an die Bezirksregierung Münster einen Protestbrief geschrieben. Die beabsichtigte Zusammenlegung stoße bei den Eltern auf großes Unverständnis, heißt es in dem Schreiben.

Den Eltern sei bewusst, dass der an der Grundschule vorhandene derzeitige Stundenüberhang der Grund sei, die Stelle einer ausscheidenden Lehrkraft (zum zweiten Halbjahr des Schuljahres 2012/2013) nicht neu zu besetzen. Doch die Schule habe einen Montessori-Zweig. Dieser bilde die Basis für die Gründung einer Sekundarschule nach Maria Montessori ab 2013/2014. Die wegfallende Stelle müsste durch eine weitere Montessori-Pädagogin ersetzt werden, meinen die Eltern.

Ab 82 Schülern sind vier Klassen vorgesehen

Außerdem berufen sich die Eltern darauf, dass das NRW-Schulministerium „ein qualitativ hochwertiges und wohnortnahes Grundschulangebot“ sichern will. Demnach sollten große Grundschulklassen mit mehr als 29 Kindern vermieden werden. Ab einer Schülerzahl von 82 Kindern solle es künftig vier Klassen geben. Bei der Auflösung der einen Klasse rechnen die Mütter und Väter damit, dass sich die drei verbleibenden Klassen auf 28 bis 29 Kinder vergrößern. Der heute geltende Richtwert von 24 Schülern pro Klasse würde dann weit überschritten.

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