Erfolg für Initiative gegen Windkraft
Bilder: Otto
„Sendenhorst hat genug Windräder!“ Dieser Auffassung scheinen nicht nur die Mitglieder der Bürgerinitiative zu sein, sondern mit ihnen auch deutlich mehr als 2000 Unterstützer aus der Sendenhorster Bevölkerung.
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Montagmorgen überreichten Carmen Steinhoff, Anneliese Schulze Horstrup und Prof. Erich Schürmann um 11 Uhr im Rathaus den Aktenordner mit 149 Listen, auf denen sich 2218 Unterschriften befinden. Weit mehr, als erwartet – denn erforderlich gewesen sind nur rund 970, um das Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen.

„Ich bin stolz auf die Bürgerschaft, dass sie uns so unterstützt hat“, machte Carmen Steinhoff bei der Übergabe deutlich. Bürgermeister Berthold Streffing nahm die Sache gelassen, immerhin handelte es sich um einen basisdemokratischen Akt von hoher Bedeutung.

Erstmals wird es wohl ein Bürgerbegehren gegen den Ausbau der Windkraft geben, was auch zahlreiche Beobachter aus anderen Kommunen und Ländern auf den Plan rufen wird. Ganz zu schweigen von dem Öffentlichkeitsecho. Und so sind alle Beteiligten – die Verwaltung und die Bürgerinitiative – bemüht, das Verfahren rechtlich einwandfrei über die Bühne zu bringen.

„Wir in der Verwaltung werden die Unterschriftenliste jetzt prüfen, aber ich gehe bei der großen Anzahl an Unterschriften davon aus, dass formal keine Beanstandungen vorliegen werden“, meinte Streffing. Er machte zudem deutlich, dass er sich als Bürgermeister an das Votum des Bürgerentscheides halten werde. „Wie Sie wissen, hat der Rat der Stadt eine klare Meinung“, ließ er in die Diskussion einfließen. Demnach hätten sich die Fraktionsvorsitzenden für den Ratsbeschluss einstimmig ausgesprochen.

Hintergründe dazu gibt es in der Dienstagsausgabe des „Ahlener Tageblatts“.

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