Erlbad zählt zu beliebtesten Freibädern
Bild: Wiesrecker
Das Erlbad in Drensteinfurt zählt zu den beliebtesten Freibädern in Deutschland. Das kann Schwimmmeister Andreas Willuweit gut nachvollziehen. 
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Damit liegt die Drensteinfurter Anlage hinter zwei Bädern in den Städten Bergisch-Gladbach und Hagen. Das Team hat insgesamt rund 60 000 Kundenbewertungen über die 360 populärsten Open-Air-Schwimmbäder ausgewertet. Die Drensteinfurter Badegäste sind mit ihrem Bad offenbar sehr zufrieden. Deutschlandweit auf Platz eins kam das Mineralfreibad Oberes Bottwartal in Heilbronn vor dem Schlossbad Heroldsberg in Nürnberg und dem Albert-Schwarz-Bad in Dresden.

Schwimmmeister Andreas Willuweit wundert sich nicht über die gute Platzierung. Er finde es selbst toll. „Wir können mit vielen Sachen punkten.“ Das Bad sei für Familien wie für sportbegeisterte Einzelschwimmer geeignet. Es locke seit Jahren die Wasserliebhaber aus Stewwert und der näheren Umgebung ins kühle Nass. Nicht zuletzt sei es auch das nette Drumherum, wie die neuen bunten Bänke und besonders das freundliche Personal. Das erreiche man nur mit motivierten Mitarbeitern, die ihre Arbeit wirklich gerne machten. „An warmen Tagen muss man auch mal bereit sein, länger zu arbeiten“, findet Willuweit.

Ein großer Pluspunkt sei, dass im Erlbad Platz zum richtigen Schwimmen sei. „Der Bürgerentscheid damals gegen die Verkleinerung des Beckens war die richtige Entscheidung“, ist er überzeugt. Wer heute ins Erlbad zum Schwimmen komme, könne sicher sein, dass mindestens eine Bahn allein fürs Schwimmen abgetrennt sei. Ein Spaßbad alleine brauche Stewwert nicht.

„Ich bin hoch erfreut“, sagt auch der Leiter des Sportamtes, Gregor Stiefel. Aktuell 76 280 Besucher sprächen für sich. „Wenn das Wetter so bleibt, knacken wir die 100 000-Besucher-Marke und schreiben einen neuen Rekord.“ Die guten Bewertungen des Bades kann er nachvollziehen. „Ich erhalte jedes Jahr viele positive Rückmeldungen.“ Selbst als Nicht-Drensteinfurter bekomme er die Badbeliebtheit mit, berichtet Stiefel. Den Grund sieht er in der guten Mischung als Familienbad, das Entspannung wie Spaß und Sport biete. Darum kämen auch viele Besucher von außerhalb. Zudem sei das Bad gepflegt und sauber.

Einziger Wermutstropfen: Ein Freibad bleibt ein Zuschussgeschäft. Trotzdem versicherte er: „Solange die Stadt es sich leisten kann, wird das Erlbad in Betrieb bleiben.“ Stiefel: „Es ist wichtig, dass die Familien dafür nicht in eine andere Stadt fahren müssen.“

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