Ferienlager für Teilnehmer ein Erfolg
25 Kinder und Jugendliche waren im Ferienlager der katholischen Kirchengemeinde Sendenhorst und Albersloh in der Lüneburger Heide in Marwede.

Zudem wurden der Küchendienst eingeteilt und ein Pool zum Abkühlen auf dem großen Außengelände aufgebaut. Da es im Dorf Marwede keine Geschäfte gibt, hatten die Kinder acht Kilometer mit dem Fahrrad zu bewältigen, um sich im nächstgrößeren Ort Eschede mit Proviant für die nächsten Tage einzudecken. Auch aktiv ging es zu: Auf dem Sportplatz wurde ein Brennballturnier veranstaltet.

Nachmittags wurden T-Shirts bemalt und bunt gestaltet. Mit dem Zug fuhr die Gruppe einen Tag später nach Lüneburg. Hier wurde die historische Altstadt erkundet. „Das Abendprogramm war immer sehr abwechslungsreich und lustig“, heißt es in der Pressemitteilung zum Ferienlager. Es gab Gruppenspiele, einen Märchenabend und auch die Suche nach dem „Topmodel des Ferienlagers“.

Die Jury, die von den Gruppenleitern Hannah Holtmann, Nadine Honerpeik, Luisa Pape, Henrike Seebröker, Julia Moß, Bernd Hegemann und Sebastian Sievers gebildet wurde, hatte es nicht einfach. Schließlich konnte sich Susan Dietz gegen die anderen Teilnehmer durchsetzen. Ein anderer Tag stand ganz im Zeichen des Lagerschützenfestes. Dafür wurde ein Vogel gebaut und der Festsaal geschmückt. Nach dem Antreten bewarfen die Kinder den Holzvogel mit Steinen. Mit dem 1905. Wurf traf Maximilian Maus entscheidend ins Ziel und errang damit die Königswürde. Zur Königin wählte er Franziska Pälmke.

In den Hofstaat beriefen die beiden Theresa Pälmke und Torben Oestermann, Lisa-Marie Maus und Lukas Pälmke sowie Lea Seyerl und Jan Leißing. Der Abend klang nach einer Polonaise durch Marwede mit Tanz und Musik aus. Mit viel Tatendrang ging es dann in die zweite Lagerwoche. Die Gruppe radelte nach Celle. Am Tag danach standen die Olympischen Spiele mit verschiedenen Disziplinen wie etwa einem Geschmackstest, Minigolf oder Schubkarrenrennen auf dem Programm. Fußball und Volleyball wurden ebenfalls gespielt. Danach gab es noch eine Wasserschlacht. Die Gedenkstätte des Zugunglücks in Eschede vor 15 Jahren war ebenfalls das Ziel. Anhand von Bildern konnten sich alle vorstellen, welch tragisches Unglück sich damals an diesem Ort ereignet hat. Mit vielen schönen Erinnerungen kehrte Gruppe zurück.

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