Film soll Schmerzpatienten Mut machen
Bild: Goczol
Der Film  „Bewegtes Spiel  - Leben mit chronischen Schmerzen“  hatte im St.-Josef-Stift in Sendenhorst Premiere. Das Bild zeigt (hinten, v. l.) Kimberley Westrup, Sarah Röttgerkamp, Lareen Bernhardt, Pia Vogel und Julius Otterbach (Mitglieder der Jugendgruppe RAY) sowie (vorn, v. l.) Kathrin Wersing (Bundesverband Kinderrheuma), Hauptdarstellerin Anna Meierebert sowie Lars Kaempf und Eiko Theermann (Medienfirma Vomhörensehen).
Bild: Goczol

Viel Herzblut und großes ehrenamtliches Engagement zahlreicher Personen hätten den Film erst möglich gemacht, heißt es in einer Mitteilung. Was es bedeute, als junger Mensch täglich mit chronischen Schmerzen zu leben, welche Hürden, aber auch, welche hilfreichen Strategien es dabei gebe, verdeutliche der Film in 25 Minuten eindrücklich. Vor allem soll er Betroffenen Mut machen und dazu anregen, mit anderen offen über die Krankheit zu sprechen.

Trotz Erkrankung mit beiden Beinen im Leben

Anna ist eine 19-jährige junge Frau, die am Schmerzverstärkungssyndrom erkrankt ist und als Protagonistin mit ihrer Geschichte durch den Film führt. Sie war als talentierte Fußballerin bereits auf dem Weg in die zweite Bundesliga, als plötzlich die chronischen Schmerzen begannen und ihren Traum von der Sportkarriere unmittelbar beendeten. „Viele sagen: Was man nicht sehen kann, gibt es auch nicht“, sagt Anna. Und: „Es ist schwer, wenn man immer alles mit sich alleine ausmachen will.“ Gerade am Anfang ist es ein hürdenreicher Weg, überhaupt eine Diagnose zu erhalten und schließlich damit zurecht zu kommen. Doch Anna zeige im Film auch, wie sie es geschafft habe, trotz ihrer Erkrankung wieder mit beiden Beinen voll im Leben zu stehen, heißt es in der Mitteilung weiter. Annas Weg mit der Erkrankung, ihre Gedanken, Probleme aber auch ihre Strategien im Umgang mit der Erkrankung werden in „Bewegtes Spiel“ dargestellt.

Der Film spielt außer während der Behandlung im St.-Josef-Stift auch in Annas häuslichem Umfeld sowie beim Fußballverein, in der Jugend-Selbsthilfegruppe RAY und in der Schule. Haupteinsatzort für den Film sollen die Heimatschulen von betroffenen Kindern und Jugendlichen sein. Dort soll er für mehr Verständnis werben und zum Austausch anregen. Ab Juni wird der Film auf dem Youtube-Kanal des Bundesverbandes Kinderrheuma zu sehen sein. Auf DVD wird er im Familienbüro erhältlich sein.

Wer sich für den Film interessiert, kann schon jetzt Kontakt mit dem Bundesverband Kinderrheuma aufnehmen unter Telefon 02526/3001175, per E-Mail an familienbuero@kinderrheuma.com.

SOCIAL BOOKMARKS