Freiwillige zu Gast bei Berufsfeuerwehr
Bild: Vollenkemper
Bei einer Exkursion zur Berufsfeuerwehr Dortmund haben Sendenhorster und Kirchberger Feuerwehrleute auch das Löschboot der Berufsfeuerwehr besichtigt.
Bild: Vollenkemper

Dort besichtigten die Gäste in Begleitung einiger Sendenhorster und Albersloher Feuerwehrleute unter anderem das Löschboot der Berufsfeuerwehr. Der Kontakt in die Westfalenmetropole war über Frank Rüdiger aus dem Löschzug Albersloh, hauptberuflich Wachabteilungsleiter bei der Berufsfeuerwehr Dortmund, zustande gekommen. Rüdiger begleitete den Ausflug, um Fragen zu beantworten.

Ausfahrt mit Löschboot auf dem Dortmund-Ems-Kanal

Zur Abwehr von Gefahren und zur Erhaltung der Sicherheit auf dem Dortmund-Ems-Kanal und im Dortmunder Hafen betreibt die Berufsfeuerwehr Dortmund ein leistungsstarkes Feuerlöschboot. Es wird im größten Kanalhafen Europas primär zur Rettung von Menschen und Tieren sowie zur Brandbekämpfung eingesetzt. Aber auch die technische Hilfeleistung und Abwendung von Umweltgefahren zählten zu den regelmäßigen Einsätzen im Dortmunder Hafen, erläuterte Rüdiger. Nach einer kurzen Wartezeit – das Löschboot musste zu einem Einsatz – ging es raus auf den Dortmund-Ems-Kanal. Die Dortmunder präsentierten den Besuchern einen Teil des Hafenbeckens.

Anschließend ging es weiter zur Wache 1 der Berufsfeuerwehr Dortmund. Neben dem Einsatzdienst mit einem Löschzug, der Spezialeinheit Bergung, dem Fernmeldezug, den Führungsdiensten der Feuerwehr (A-Dienst, B-Dienst) und drei Rettungswagen ist dort auch die Einsatzleitstelle untergebracht. Dort würden täglich etwa 2200 Anrufe bearbeitet, darunter etwa 600 Notrufe, aus denen mehr als 300 Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst resultierten, berichtete Frank Rüdiger. Für größere Einsatzlagen, bei denen ein erhöhter Koordinierungsaufwand bestehe, befinde sich ein Stabsraum in der Wache an der Steinstraße, von dem aus ein Führungsstab sämtliche Maßnahmen koordiniere.

Umfassender Einblick in Arbeit hauptberuflicher Kräfte

Bei einem Rundgang durch die Wache bekamen die Sendenhorster und Kirchberger einen umfassenden Einblick in die Arbeit ihrer Dortmunder Kollegen. Das Fachsimpeln über die verschiedenen Gerätschaften, die im Notfall zum Einsatz kommen können, fehlte nicht.

Lesen Sie mehr im „Ahlener Tageblatt/Die Glocke“ am Donnerstag, 9. Januar 2020.

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