Gasbohr-Gegner gründen eigenen Verein
Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren in Drensteinfurt hat einen eigenen Verein gegründet mit Namen „BIGG“. Das Bild zeigt (v. l.) Carsten Grawunder, Anne-Kathrin Heckl, Stefan Henrichs und Marion Drewer-Bodmann.

Anne-Kathrin Heckl ist Schriftführerin und Marion Drewer-Bodmann Kassiererin. Zum ersten Kassenprüfer wurde Rudi Naerger gewählt.

Die Vereinsgründung diene auch dazu, der Bürgerbewegung einen stabileren Rahmen zu geben, hieß es. Darüber hinaus könne der Verein zukünftig auch Spenden entgegennehmen, um vielfältige Aktivitäten und Maßnahmen zu finanzieren.

Die Bereitschaft, die Verantwortlichen zu unterstützen, sei bei vielen vorhanden, heißt es in einer Mitteilung. Dies wolle man auch tun. Dass dies dringend nötig sei, belege eine bergrechtliche Erlaubnis, die die Bezirksregierung Arnsberg dem Konsortium um die Stadtwerke Hamm erteilt habe, um im Feld „Donar“ nach Erdgas zu suchen.

Alleine durch den Verzicht auf das Fracking-Verfahren seien die Gefahren für Umwelt und Lebensraum noch nicht gebannt, teilen die Verantwortlichen weiter mit. 

Der neue Verein will künftig um Mitglieder geworben. Die Vereinsmitglieder wollen der Landes- und Bundesregierung, aber vor allem auch der Gas-Industrie deutlich machen, dass die Bevölkerung in Drensteinfurt und Umgebung keine Suche nach Erdgas wünsche, teilt der Verein mit.

Mehr unter www.gegen-gasbohren.de.

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