Gemeinsam Innenstadt attraktiver machen
Die Sendenhorster Innenstadt soll künftig deutlich belebt werden. Ein zukunftsweisendes Konzept soll erstellt werden. Bild: Otto

Gleichwohl besteht die SPD darauf, auch externe Berater in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Zu Beginn der Diskussion gab es noch einen kurzen Schlagabtausch zwischen SPD und CDU um die Urheberschaft zum Thema „Erstellung eines Stadtentwicklungskonzeptes für den Ortsteil Sendenhorst“. Namentlich Christiane Seitz-Dahlkamp zeigte sich verärgert über einen entsprechenden CDU-Antrag vom 9. Mai. Ludger Breul (CDU) erläuterte kurz, dass er durchaus zwei unterschiedliche Ansätze sehe und von daher der CDU-Antrag vor allem vor dem offenen Hintergrund des Umgehungsstraßenbaus gesehen werden müsse.

Letztlich bestand am Dienstagabend aber Übereinstimmung, dass im Interesse der Stadt die Innenstadtentwicklung planerisch auf festen Untergrund gestellt werden muss. Die Frage nach dem Wie ist allerdings geblieben. Die Sozialdemokraten machen sich für externe Berater stark, die CDU und die Verwaltung setzen zunächst auf einen Beitritt zum „Netzwerk Innenstadt NRW“ und dessen Dienstleistungen sowie eine Konzepterstellung durch die Stadtverwaltung. Genau diese letzte Vorstellung jedoch wurde am Dienstag aus dem Beschlussvorschlag gestrichen und soll zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal beraten werden. Gegen dieses Vorgehen sprach sich allein CDU-Mann Martin Mühlenhöver aus, der argumentierte, die Verwaltung müsse, so wörtlich, „den Hut bei der Planung aufhaben“. Mühlenhöver enthielt sich bei der Abstimmung.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Donnerstag-Ausgabe des Ahlener Tageblattes/Die Glocke.

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