Heiter-besinnlich Redensarten erläutert
Über Redensarten und ihre Herkunft hat Dieter van Stephaudt (im Bild rechts), der Leiter der Familienbildungsstätte Ahlen, bei der Kolpingsfamilie referiert. Bild: Schmitz-Westphal

Die Redensart erkläre sich von selbst, wenn man den vollständigen Wortlaut kenne, so der Referent, Leiter der Familienbildungsstätte Ahlen: „Mit hohen Herren ist nicht gut Kirschen essen, sie spucken einem die Steine ins Gesicht.“ Zu der Zeit, in der die Redensart entstanden sei, sei der Anbau von Kirschbäumen noch auf Gärten der vornehmen Bevölkerung beschränkt gewesen, erklärte dazu Dieter van Stephaudt. Dabei handelte es sich wohl um eine Warnung vor dem Umgang mit den launenhaften, hohen Herren, denen gegenüber man stets im Nachteil war. Sie verspeisten das Fruchtfleisch und erniedrigten ihre Untergebenen durch das Bespucken mit Kirschkernen.

Förmlich ein Brett vorm Kopf hatten die Kolpingsmitglieder und Gäste, als van Stephaudt seine 15 Redewendungen mit möglicher Herkunft präsentierte. Schließlich weiß nicht jeder wirklich, woher die Sprüche stammen, die man einem Kollegen, Freund oder Partner schon mal an den Kopf wirft. Redewendungen sind feste Wortverbindungen, die ihre Bestandteile nur teilweise oder gar nicht austauschen lassen. Und sprichwörtliche Redewendungen nenne man bildhafte Ausdrücke, die sich ständig im selben Wortlaut wiederholen ließen, dessen Bedeutung jedermann bekannt sei, so der Referent.

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Donnerstag-Ausgabe der Glocke.

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