Helfer stehen trauernden Kindern bei

Die ersten sechs geschulten ehrenamtlichen Begleiterinnen der trauernden Kinder für „Sternenland“ im Kreis Warendorf und darüber hinaus sowie ihre Ausbilder: (v. l.) Ursula Wellering (Rheda-Wiedenbrück), Ute Sommer (Ostbevern), Alexandra Köckemann (Ostbevern), Gerd Tzwisch (Vorstand im Ehrenamt bei Trauerland, Bremen), Isa Eckhard (Oelde), Renate Eckart (Greven), Beate Alefeld-Gerges (Chefin Trauerland Bremen). Künftig finden Schulungen im Sternenland-Trauerzentrum in Sendenhorst statt.

Sie werden für die Trauer der Kinder sensibilisiert, trainieren ihre Achtsamkeit im Umgang mit den Kindern und lernen, sich selbst zurückzunehmen. Die ersten sechs Trauer-Helfer können ab sofort die professionellen Leiter der Kinder-Trauergruppen in Warendorf-Einen unterstützen: Ursula Wellering (Rheda-Wiedenbrück), Ute Sommer (Ostbevern), Alexandra Köckemann (Ostbevern), Isa Eckhard (Oelde), Renate Eckart (Greven) und Anke Elkendorf (Drensteinfurt).

Angebot bald auch in Sendenhorst

Vor knapp zwei Jahren hat die ausgebildete Trauerbegleiterin Anna Pein den gemeinnützigen Verein „Sternenland“ gegründet. Das Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche ist eine Bildungskooperation mit dem in Bremen ansässigen Verein „Trauerland“ und nutzt gegenwärtig Räume im Kindergarten Zwergenland in Einen/Warendorf. An dem Standort werden die 4- bis 14-Jährigen von Pädagogen, psychologischen Beratern, Trauerbegleitern und auch von ehrenamtlichen Helfern begleitet: Menschen mit Herz, die zuhören, vorlesen, mit ihnen spielen oder einfach nur da sind. Derzeit treffen sich die Trauergruppen alle 14 Tage für eineinhalb Stunden im „Zwergenland“.

Aufgrund der steigenden Nachfrage wird „Sternenland“ Anfang 2013 zudem eigene Räume an der Kirchstraße 18 in Sendenhorst beziehen. Dafür werden weitere ehrenamtliche Helfer gesucht. Frauen und gern auch Männer aller Altersgruppen seien willkommen, teilen die Organisatoren mit. Die Schulungen im Sternenland leiten Beate Alefeld-Gerges, Leiterin Trauerland Bremen, und Anna Pein, Fachberaterin für Psychotraumatologie (DIPT), Sternenland. D

ie kostenlosen Kurse bietet der Verein immer dann an, wenn sich Bedarf von Kinder-Begleitungen zeigt. „So können unsere geschulten Helfer sofort zum Einsatz kommen. Und wir brauchen dringend Verstärkung“, erklärt Anna Pein.

Schulung im März

Die nächste Schulung wird im März 2013 im Sternenland-Trauerzentrum für Kinder und Jugendliche in Sendenhorst angeboten. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt telefonisch unter w 02582/9029293. www.kindertrauer-sternenland.de

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