Hilfe für Familien rheumakranker Kinder
Der Bundesverband Kinderrheuma hat mit einer Familien-Fortbildung sein 25-jähriges Bestehen begangen. Spiel und Spaß war dabei für die jüngeren Teilnehmer angesagt.

Am 30. Mai 1990 erfolgte die Gründung des Vereins mit engagierten 21 Familien und der Unterstützung von Dr. Gerd Ganser, dem Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie im St.-Josef-Stift in Sendenhorst. 25 Jahre später hat jetzt zur Feier dieses Jubiläums ein großes Familien-Fortbildungswochenende in der Landvolkshochschule Freckenhorst stattgefunden, an dem mehr als 120 Kinder, Jugendliche und Eltern teilgenommen haben.

Der Tag sei vollgepackt gewesen mit vielen Programmhöhepunkten, heißt es in einer Mitteilung. In einer Talkrunde, moderiert von Psychologe Arnold Illhardt, kamen viele Weggefährten zu Wort, die den Beginn des Vereins mitbegleitet und über die Jahre auch mitgestaltet haben.

Die langjährige erste Vorsitzende Claudia Fischedick erzählte von bewegenden ersten Jahren mit schwer kranken Kindern, aber auch einem großen Gemeinschaftsgefühl: „Wir haben gemeinsam gelacht und geweint“, das bestätigten auch die Kinderkrankenschwestern Birgit Klaes und Ulla Wößmann. Kinderrheuma war kaum bekannt und es gab nur wenige Medikamente, berichtete Dr. Ganser. Medizinisch hat sich viel getan in 25 Jahren. Aber Aufklärung ist und bleibt ein Dauerthema.

SOCIAL BOOKMARKS