Jürgen Grieb erkennt Schweine am Gang
Bild: Evering
Zum Amtsantritt gab‘s von Bürgermeister Berthold Streffing (l.) und Landrat Dr. Olaf Gericke (r.) Blumen für Jürgen Grieb.
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 „Und Sie sind genau der Richtige für diese Aufgabe“, erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke dann in Richtung Jürgen Grieb. Der 59-Jährige wurde gestern im Rathaus als neuer Bezirksbeamter und Nachfolger von Rudi Terberl, der nun seinen Ruhestand genießen darf, vorgestellt.

„Sie sind jetzt das Gesicht der Kreispolizei hier vor Ort. Sie kennen Land und Leute und genießen großes Vertrauen“, betonte der Landrat. Und der Sendenhorster Bürgermeister Berthold Streffing ergänzte: „Sendenhorst gilt als sehr sicher. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst des Bezirksbeamten.“ Im Kreis Warendorf kommt rein rechnerisch ein solcher auf rund 10 000 Einwohner.

Der Dorfsheriff ist erster Ansprechpartner für die Bürger, sichert Schulwege, kümmert sich um kleinere Unfälle, zeigt Präsenz. Und das nicht nur in den regelmäßigen Sprechstunden in der Dienststelle an der Schulstraße (montags von 9 bis 11 Uhr, mittwochs von 18 bis 20, jeden ersten Samstag im Monat von 9 bis 11 Uhr). Mit seinem Fahrrad wird Jürgen Grieb in Zukunft durch Sendenhorsts Straßen radeln. Und versuchen, die „Schweine am Gang“ zu erkennen. Z

ur Person: Jürgen Grieb ist seit 41 Jahren im Polizeidienst tätig. Zuvor hat er eine Lehre zum Starkstromelektriker absolviert und in Ibbenbüren unter Tage gearbeitet. Als Beamter wurde er sowohl in kleinen als auch in großen Behörden, etwa in Gelsenkirchen, Düsseldorf und Münster, eingesetzt; zuletzt als Wachdienstführer und Dienstgruppenleiter im Kreis Warendorf. Grieb ist verheiratet, hat einen Sohn und wohnt in Albersloh

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