Kaffeekränzchen als „Blind Date“
Bild: Otto
Im Wohnzimmer der KFD-Teamsprecherin Monika Koelen-Meyer (stehend, r.) in Sendenhorst ließ sich die „Blind-Date“-Kaffeegruppe einen Sherry schmecken.
Bild: Otto

Am Mittwoch sind 50 Damen mit von der Partie gewesen. Die Frauen ließen sich von Monika Koelen-Meyer, Veronika Stroetmeier, Irmgard Lambert und Gisela Nordhoff mit leckeren Torten verwöhnen. Als die im nunmehr fünften Jahr erfolgreiche Veranstaltung ins Leben gerufen wurde, gab es zunächst keine Resonanz.

„Unter dem ‚Blind Date bei Kaffee und Kuchen‘ konnte oder wollte sich niemand so recht etwas vorstellen“, blickt Monika Koelen-Meyer lächelnd zurück. „Als wir das ‚Blind Date‘ dann bei einer Versammlung vorgestellt haben, war die Resonanz groß.“ Und dies sogar mit einem sozialen Hintergrund, denn jede Teilnehmerin spendet mindestens fünf Euro für den Sendenhorster Babykorb.

Am „Blind Date“ nehmen nur Frauen teil – egal, ob Mitglied in der Frauengemeinschaft oder auch nicht. So waren am Mittwoch bei der Teamsprecherin gleich 14 Damen zu Gast. Genug Arbeit für die Hausherrin und für die helfende Nachbarin Waltraud Kaldewey, die sich um das Wohl der Gäste kümmerten. „Lecker Torte ohne Backen kommt auf den Tisch“, meinte Koelen-Meyer und kredenzte eine Aprikose-Buttermilch-Torte frisch aus dem Kühlschrank. Hinzu gesellten sich eine Apfelweintorte, eine Friesentorte und eine Himmelstorte. Und die KFD-Torte? Die gebe es noch nicht, schmunzelte Waltraud Kaldewey auf Nachfrage.

Zum Auftakt gab es für die Tischdamen zunächst einen Sherry, ehe die „Tortenschlacht“ begann. Die Stimmung war fröhlich, das Treffen endete am späten Abend bei Wein und anderen Getränken.

Das Interessante am „Blind-Date“-Kaffeeklatsch sei, dass sich nicht alle Teilnehmerinnen kennen und auch niemand im Vorfeld wisse, bei wem er zu Gast sein wird, verriet Monika Koelen-Meyer. So sei es auch für die Teilnehmerinnen immer wieder spannend, zu erfahren, welcher Runde sie zugelost werden: „Wenn die Anmeldungen vorliegen, lose ich die Kaffeerunden und Gastgeberinnen aus.“ Auf diese Weise entstehen in jedem Jahr neue Kaffeeklatschrunden und damit auch interessante Gesprächsthemen.

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