Karnevalsprinzen im närrischen Landtag
Prinz Gerd I. aus Sendenhorst (Mitte) und Prinz Andreas I. aus Ahlen (vorn) waren mit Gefolge zu Gast im närrischen Landtag. Auf den Stufen nach oben wurden sie auch von den Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum, CDU, und Annette Watermann-Krass, SPD, (neben den Prinzen) begrüßt.

Die Feier sollte dort nicht nur Spaß machen, sondern auch „eine Würdigung der karnevalistischen Brauchtumspflege sein“, heißt es dazu im Terminkalender des Landtags. 117 närrische Regenten mit ihrem Gefolge und bunten Kostümen waren der Einladung gefolgt, so dass die Bürgerhalle fast aus allen Nähten platzte. Es war auch nicht zu viel versprochen, wenn es in der Einladung hieß: „Es erwartet Sie ein buntes Programm mit vielen karnevalistischen Attraktionen.“ Und dazu gehörten viele Bands und Tanzdarbietungen, die für Stimmung sorgten.

Narren aus Kreis Warendorf zum ersten Mal dabei

Zu den Besuchern des Landtags zählten erstmalig auch Närrinnen und Narren aus dem Kreis Warendorf. Der CDU-Abgeordnete Henning Rehbaum hatte dafür gesorgt, dass auch Prinz Gerd I. aus Sendenhorst mit seinen Kiepenkerlen Diethelm Heimeier, Norbert Seiling, Michael Döring und Wolfram Opperbeck teilnehmen konnte. Und die Sendenhorster Narren machten sich einen frohen Tag, der im Zug begann und erst spät in der Nacht endete.

Im Nachmittags- und Abendprogramm aber gab es auch viele Kontakte, wobei Prinz Gerd nicht nur betonte, er fühle er sich durch die Einladung sehr geehrt, sondern mit seinem Humor auch dafür sorgte, dass selbst rheinische Narren keine abfälligen Bemerkungen mehr über Kollegen aus dem „sturen Westfalenland“ machen konnten. Die Sendenhorster tauschten Orden und Anstecknadeln aus, und es wurde viel miteinander gesprochen, gesungen und getanzt.

Umgehungsstraße für Sendenhorst ein Thema

Plötzlich stand auch Prinz Andreas aus Ahlen mit Gefolge und der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass vor den Sendenhorstern. Als ein ganz besonderes lustiges Ereignis aber fanden Prinz Gerd und die Kiepenkerle den Abstecher ins Büro des CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann, der bei allerbester Laune war, die dann im Büro von Henning Rehbaum auch noch fortgesetzt werden konnte.

Aber es gab nicht nur Grund zum Lachen, auch ernste Themen wurden mit Laumann und Rehbaum angesprochen. So vor allem die Zukunft der Umgehungsstraße für Sendenhorst. Nach einer kurzen Besichtigung des Landtags ging es dann beim Wiedereintauchen in das närrische Volk weiter mit Begegnungen mit Landtagsabgeordneten und gut gelaunten Narren.

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