Kein Tempolimit auf Hoetmarer Straße
Bild: Enz
Erst auf 70, dann auf 50 Kilomeetr pro Stunde wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit derzeit auf beiden Seiten der Unfallstelle auf der Hoetmarer Straße reduziert. Langfristig aber soll dort wieder freie Fahrt herrschen, also Tempo 100.
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„Es besteht dort keine Notwendigkeit, eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzurichten“, sagte Kampelmann. Das sei Ergebnis eines Ortstermins des Leiters des Straßenverkehrsamts des Kreises Warendorf, Herbert Gottwald.

Der Kreis habe das Ordnungsamt der Stadt Sendenhorst gebeten, die Sichtverhältnisse an der Einmündung der Raiffeisenstraße zu prüfen, erklärte Kampelmann weiter. Dafür sei die Stadt als Baulastträger der Raiffeisenstraße zuständig. Wenn kein hinreichendes Sichtdreieck gewährleistet sei, könnten Landwirte angehalten werden, den Mais zurückzuschneiden.

Da der Unfall am Freitag aber beim Einbiegen eines Lkw in die Raiffeisenstraße passierte, und nicht beim Ausfahren aus dieser, hat fehlende Sicht aus der Straße wohl keine Rolle gespielt. Der entgegenkommende Motorradfahrer hatte den links abbiegenden Lkw in der Doppelkurve zwischen hohem Mais nicht rechtzeitig gesehen, um einen Zusammenprall zu verhindern. Einen Hinweis auf überhöhte Geschwindigkeit gab es laut Polizei nicht.

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