Keine Brennpunkte in Sendenhorst
Polizeidirektor Christoph Ingenohl (r.) erläuterte den Jahresbericht der Kreispolizeibehörde Warendorf 2011. Das Bild zeigt (v. l.) Bürgermeister Berthold Streffing und Christoph Ingenohl.

Der Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz bei der Kreispolizeibehörde in Warendorf hatte auf Einladung des Ausschusses die Verkehrs- und Kriminalitätslage erläutert.

Ingenohl ging zunächst auf die Verkehrsunfallentwicklung ein. Hier stehe der Kreis Warendorf bei den Unfällen mit Personenschaden schlecht da. Eine Steigerung um 14 Prozent sei kreisweit zu verzeichnen, 18 Menschen seien getötet worden.

Davon sei Sendenhorst zwar nicht so sehr betroffen, doch habe es hier eine deutliche Steigerung der Schwerverletzten gegeben: 33 im Jahr 2011 gegenüber 15 im Jahr zuvor.

Insgesamt sei die Unfallzahl von 53 auf 61 leicht gestiegen, dafür aber die Anzahl der Verkehrsunfallfluchten von 57 (2010) auf 48 (2011) rückläufig gewesen. Ein Problem sei auch die wachsende Unfallbeteiligung der jungen Fahrer sowie der Anstieg bei den Kradfahrern. „Die Geschwindigkeit ist der Killer Nummer eins“, machte Ingenohl deutlich und warb für verkehrsgerechtes Verhalten.

Weitere Hintergründe in der Ausgabe vom 23. Juni 2012

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