Kerkloh übergibt Leitung an Baranski
Der langjährige Leiter des Personalwesens des St.-Josef-Stifts in Sendenhorst, Werner Kerkloh, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Das Bild zeigt (v. l.) Werner Strotmeier (ehemaliger Geschäftsführer), Maria, Christoph und Werner Kerkloh, Sebastian Baranski (neuer Leiter Personalwesen) und Geschäftsführerin Rita Tönjann.

Wertschätzung, Dank und Anerkennung wurde Werner Kerkloh zuteil, dem viele Mitarbeiter aus allen Einrichtungen der Stiftung und allen Berufsgruppen in persönlichen Worten alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünschten. „Das Kapital der Stiftung sind nicht die Gebäude und Geräte, sondern die Mitarbeiter. Diesen Leitsatz haben Sie gelebt“, würdigte Rita Tönjann Werner Kerklohs Engagement als verlässlicher Ansprechpartner, fairer und ehrlicher Ratgeber und guter Zuhörer, der stets lösungsorientiert einen Ausgleich der Interessen von Mitarbeitern und Einrichtungen gesucht und gefunden habe. „Die Mitarbeiter konnten auf Sie bauen.“

Viele Herausforderungen fielen in Kerklohs Amtszeit. So erlebte er die vom damaligen Geschäftsführer Werner Strotmeier geprägte dynamische Entwicklung der Stiftung mit. Der Aufbau des Pflege- und Betreuungsnetzwerks ab 1996, die Gründung der Perfekt Dienstleistungen GmbH und der Start des Reha-Zentrums waren wichtige Meilensteine, ebenso die Einführung der elektronischen Zeiterfassung.

Anfangs erledigten Werner Kerkloh und sein Team die Lohn- und Gehaltsabrechnungen für 500 Mitarbeiter, aktuell für rund 1200 Beschäftigte. Der lockere Empfang an Werner Kerklohs letztem Arbeitstag bot auch den passenden Rahmen für die offizielle Einführung von Sebastian Baranski. Als Personaler verfügt der 35-Jährige über langjährige Berufserfahrung, davon insgesamt 13 Jahre im Krankenhausbereich. Seit 2012 ist er im St.-Josef-Stift tätig und mit dem Arbeitsfeld und den Zukunftsaufgaben bestens vertraut. „Sie haben unser Leitbild so verinnerlicht, dass wir mit Ihnen den besten Nachfolger gefunden haben“, hieß Rita Tönjann ihn in seiner neuen Funktion willkommen.

Viele Mitarbeiterteams verabschiedeten sich mit persönlichen Worten und Geschenken von Werner Kerkloh. Für das Team der Chefärzte würdigte Dr. Gerd Ganser Werner Kerklohs bescheidene und besondere Art: „Sie waren stets verbindlich, ruhig, sachlich, empathisch, immer unterstützend und hatten ein sicheres Auge für die Situation. Die Mitarbeiter haben sich immer angenommen gefühlt.“

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