Klinik als Spezialzentrum zertifiziert
Strahlende Gesichter im St.-Josef-Stift nach der erfolgreichen Zertifizierung zum Wirbelsäulenspezialzentrum gab es bei (v. l.) Auditor Dr. Michael Sarbandi, der stellvertretenden Pflegedienstleitung Christiane Schwering, Oberarzt Dr. Stefan Krefeld, Chefarzt Dr. Christian Brinkmann, Oberarzt Kolja Schulz, der QM-Beauftragten Martina Stangl und dem stellvertretendem Geschäftsführer Ralf Heese.  

Mit der Zertifizierung ist eine Mitgliedschaft im DWG-Wirbelsäulenregister verbunden, dem die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie aber bereits seit Januar 2018 als freiwilliges Mitglied angehört. In dem Register werden pseudonymisiert die Behandlungsdaten aller operierten Patienten dokumentiert und zur kontinuierlichen Sicherung und Steigerung der Behandlungsqualität ausgewertet. Das Urteil von Auditor Dr. Michael Sarbandi sei eindeutig gewesen, heißt es in einer Mitteilung: „Es gibt nichts, was ich als Hausaufgabe da lassen müsste: Sie sind sehr gut organisiert, Pflege, Therapeuten und Ärzte arbeiten für den Patienten auf Augenhöhe zusammen, und es gibt ein hohes Engagement für das Unternehmen.“

Viel Lob für reibungsloses Zusammenspiel der Mitarbeiter

Einige Stunden war Sarbandi mit der Qualitätsmanagementbeauftragten Martina Stangl und Chefarzt Dr. Christian Brinkmann entlang des Patientenpfades im Haus unterwegs. Um einen objektiven Eindruck zu gewinnen, wich er mit Spontanbesuchen vom Auditplan ab. Gespräche führte er mit Mitarbeitern des Patientenmanagements, der Ambulanz, des Diagnostikzentrums, der Anästhesiepflege, Pflege, Physiotherapie und Medizin. In der Abschlussbesprechung sei Sarbandi voll des Lobes über das „reibungslose Zusammenspiel der Berufsgruppen“ gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Besonders habe er den niedrigschwelligen Zugang für Patienten in die Versorgung hervorgehoben. Auch das Casemanagement sah er als zukunftsweisendes Modell.

Ausstattung der bildgebenden Diagnostik beeindruckt Gutachter

Bemerkenswert aus Sicht Sarbandis ist auch der MRSA-Standard: Das Screening zur Infektionsvermeidung mit multiresistenten Keimen kommt im St.-Josef-Stift bereits in der Ambulanzsprechstunde in Gang. Die Ausstattung der bildgebenden Diagnostik unter anderem mit einem Niedrigfeld-MRT hinterließ ebenso Eindruck wie die Qualifikation der Mitarbeiterinnen.

Mit Freude und Erleichterung nahm Chefarzt Dr. Christian Brinkmann das positive Feedback auf und dankte dem Team: „Ich bin stolz auf die Mitarbeiter. Sie sind gut in den Prozessen drin und haben die Präsentation in ihren Bereichen toll gemacht.“

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