Kolpingsfamilie errichtet Wegekreuz
Fast vier Meter hoch ist das Wegekreut, das die Kolpingsfamilie Walstedde an der Bundesstraße 63 errichtet hat.

Die Stelle ist beinahe optimal geeignet: Sie liegt gut einsehbar an einer vielbefahrenen Straße, dennoch im Grünen der Bauerschaft Herrenstein. Ein Radweg führt an ihr vorbei. Schon früher einmal markierte hier ein Wegekreuz die ehemalige Einfahrt zum Hof Panick. „Das 50-jährige Jubiläum der Kolpingsfamilie war dann die richtige Gelegenheit, um hier endlich wieder ein solches Kreuz aufzustellen“, sagt Willi Meise. Denn der Zahn der Zeit hatte am alten Wegekreuz genagt. Im Zuge des Radwegebaus musste es vor einigen Jahren endgültig weichen.

 „Das alte Kreuz existiert noch, der Korpus ist jedoch beschädigt“, sagt Willi Meise, seit vielen Jahren Mitglied der Walstedder Kolpingsfamilie und besonders an der Geschichte des Lambertusdorfes interessiert. Er erklärte sich mit einigen Helfern bereit, für diesen Ort an der Bundesstraße 63 ein neues Kreuz zu schaffen.

Alle Arbeiten in Eigenregie durchgeführt

Das Konzept war schnell klar: Das Kreuz sollte aus Holz und Stahl bestehen. Die neuen Besitzer des Hofes unterstützten die Idee. Nachdem alle Auflagen erfüllt waren und die nötigen Genehmigungen vorlagen, konnte die Arbeit beginnen. Sträucher hatten sich mittlerweile ausgebreitet und mussten gerodet werden, bevor die Fläche planiert werden konnte. Dann kam der Schnee und unterbrach die Arbeiten. Im Frühjahr ging es mit dem Gießen des Fundaments weiter. Am Ostersamstag wurde das neue Wegekreuz aufgestellt. Alle Arbeiten haben die Kolping-Mitglieder in Eigenregie durchgeführt.

Mehr zur Geschichte des Kreuzes lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 12. Mai.

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