Kraft: „Es ist verdammt schön hier“
Autogramme schreiben musste Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gestern bei ihrem Rundgang über den Martini-Gänsemarkt in Sendenhorst.

Und auch Bürgermeister Berthold Streffing zeigte sich zufrieden. „Bei uns ist vieles gut“, sagte der CDU-Mann der SPD-Frau. Die „politischen Problemchen“, wie es Streffing formulierte, wolle er der Ministerpräsidentin gar nicht nennen.

Das Goldene Buch und ein schneller Verkehrsminister

Lieber ging er auf die Besonderheiten seiner Stadt ein, etwa als „Stadt der Stimmen“ und „Brennerstadt“. Eine Kostprobe vom Sendenhorster Likör will sich Hannelore Kraft gönnen, wie sie beim Blick in den Geschenkkorb meinte. Bevor sie sich ins Goldene Buch der Stadt eintrug, warf sie auch dort einen Blick hinein, wer sich schon alles verewigt hatte. „Ah, Oliver Wittke“, registrierte sie. Und Bürgermeister Streffing, dem offensichtlich der Schalk im Nacken saß, merkte süffisant zu dem wegen Tempoverstoßes zurückgetretenen ehemaligen Verkehrsminister an: Ja, der sei mal schnell vorgefahren . . .

In lockerer Runde, zusammen mit den Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass (SPD) und Henning Rehbaum (CDU) sowie weiteren Vertretern von Rat und Rathaus, plauderte Kraft bei einer Tasse Kaffee über das, was ihr aufgefallen sei: Dass es in Sendenhorst ein gutes Miteinander gebe und sich viele ehrenamtlich engagieren würden. „Das ist ein starkes Stück NRW hier, die Region, und Sendenhorst mittendrin“, sagte sie.

Den vollständigen Artikel über den Besuch der Ministerpräsidentin lesen Sie in der „Glocke“-Ausgabe vom 5. November.

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