Leiterin Martina Hosbach verlässt Schule
Das Bild zeigt (hinten v.l.): Drensteinfurts Bürgermeister Paul Berlage, Josef Götte, Sendenhorsts Bürgermeister Berthold Streffing und Mario Sehlbach sowie (vorne v. l.) Maria Herwig, Ulrike Loer und die scheidende Leiterin Martina Hosbach.

Hosbachs Verabschiedung ist am Freitag, 30. November, ab 13 Uhr.

Auch wenn die Tage der Christ-König-Schule gezählt sind, ein Leitungsgremium braucht die Hauptschule allemal. Neue Schüler kommen seit Gründung der Teamschule nicht mehr hinzu. Schon vor ihrem Weggang hat Martina Hosbach mit vier Kollegen besonders eng zusammengearbeitet. „Sie werden in Zukunft genauso tatkräftig agieren und unsere Stärken vertreten“, so Hosbach.

Zum Team gehört die Stellvertretende Schulleiterin Ulrike Loer. Sie ist Drensteinfurterin und arbeitet seit mehr als 30 Jahren an der Christ-König-Schule. „Ich übernehme viele organisatorische Aufgaben und betreue Projekte wie ‚Schule gegen Mobbing‘“, so die 58-Jährige. Josef Götte ist seit zehn Jahren in Stewwert, sein Schwerpunkt ist die Berufsorientierung. „Dieser Bereich ist unser Aushängeschild und hat gerade an Hauptschulen einen großen Stellenwert“, meint der 51-Jährige.

Verantwortlich für den Teilstandort Sendenhorst, der nach Auflösung der Teigelkampschule in diesem Sommer ebenfalls zur Christ-König-Schule gehört, ist Maria Herwig. Die 54-Jährige arbeitet seit 15 Jahren in Sendenhorst und ist vor Ort Ansprechpartnerin bei Fragen und Problemen. Das Team komplett macht Mario Sehlbach. Der 37-Jährige war vor Auflösung der Teigelkampschule einige Jahre ihr kommissarischer Leiter. Er wird mit Ulrike Loer die Doppelspitze des vierköpfigen Gremiums bilden.

Besonders die Bürgermeister Paul Berlage und Berthold Streffing freuen sich über diese Teamlösung. „Das zeigt auch, dass es eine gute Entscheidung war, die Schulen zusammenzuführen“, sagt Berlage. „Natürlich erfordert die räumliche Distanz der beiden Standorte einiges an Organisation“, ergänzt Streffing, „aber sie machen sich gegenseitig stark.“

Im Januar soll erstmals der angekündigte Beirat aus Lehrern, Eltern, Schülern und Trägern sowohl aus Drensteinfurt als auch aus Sendenhorst tagen. Der wird sich zum einen mit der Zusammenarbeit beider Standorte, zum anderen grundsätzlich mit der Zukunft der Hauptschule befassen. Aber Martina Hosbach bekräftigt: „Mittlerweile hat sich die Zusammenarbeit gut eingespielt und läuft reibungslos.“

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