Maibaum zurück auf dem Rathausplatz
Bilder: Vollenkemper
Die Volkstanzgruppe des Heimatvereins eröffnete nach der Präsentation des neuen stählernen Maibaums auf dem Rathausplatz in Sendenhorst den Tanz in den Mai.
Bilder: Vollenkemper

Knapp acht Meter hoch und aus Stahl, soll dieser Baum in Zukunft den Mai in der Sendenhorster Innenstadt begrüßen. Aufgestellt wurde er aus Sicherheitsgründen schon am Montagabend mit maschineller Hilfe. „Wir wollten sichergehen, dass alles passt und waren uns nicht sicher, ob man diesen schweren Baum auch mit Muskelkraft aufrichten kann. Aber ich denke, dass wir dies im kommenden Jahr wieder traditionell machen werden“, sagte Lena Voges nach Rücksprache mit Sigrid Budt und Guido Sudhoff, der den Stahlbaum angefertigt hatte. Auch Jochen Horstmann und Christian Florien, die beim Aufstellen des Maibaums tatkräftig mit anpackten, teilten diese Meinung.

Volkstanzgruppe eröffnet Tanz in den Mai

Offiziell eingeweiht wurde der neue Maibaum am Dienstagabend. Musikalisch begleitet von der Stadt- und Feuerwehrkapelle sowie dem Spielmannszug der SG Sendenhorst, freute sich Lena Voges bei der Begrüßung der Gäste über den Neustart einer Traditionsveranstaltung in der Martinusstadt. Nachdem die letzten Zunftzeichen am Baum angebracht waren, wurde er von Pfarrer Anthony gesegnet (Bild). Auch Bürgermeister Berthold Streffing zeigte sich am Dienstag sichtlich gut gelaunt: „Das war im vergangenen Jahr schon ein wenig komisch, wenn ich auf dem Rathausbalkon stand. Da fehlte einfach etwas. Ich freue mich, dass ich nun wieder auf einen Maibaum schauen kann.“

Christian Hölscher, Vorsitzender des Sendenhorster Heimatvereins, begrüßte ebenfalls alle Feiernden. Fehlen durfte auch nicht die Volkstanzgruppe des Heimatvereins, die traditionell mit einem Auftritt den Tanz in den Mai eröffnete. Richtig in Feierlaune präsentierten sich im Anschluss die Sendenhorster. Am und im Festzelt wurde getanzt und geschunkelt. DJ Bernhard Wegmann hatte dafür genau die richtige Musik im Gepäck.

Verwöhnen lassen konnten sich die Besucher von Festwirt Jörg Lilienbecker, der sich mit seinem Team um die kulinarischen Wünsche kümmerte. „Es hat alles gepasst, das Wetter war gut und es haben auch viele den Weg in die Stadt gefunden. Der Mai kann kommen, wir haben alle unser Bestes gegeben“, sagte Lilienbecker am Tag nach der Veranstaltung.

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