Manege frei für Kinderzirkus
Nur mit gemeinschaftlicher Fußarbeit ließ sich der Physioball in die Höhe heben. Mit ein wenig Geschick brachten die Kinder den Ball sogar dazu, dass er sich dreht.

Doch zuvor hatten sie eine ganze Woche lang gebastelt, gebaut, gemalt und geklebt, bis die Requisiten für ihren abschließenden Auftritt in der Manege am Freitag fertig waren. Dazu erlernten sie noch Tänze, akrobatische Turnübungen und lustige Gesten, um ihrem Publikum eine bunte Zirkuswelt zu präsentieren.

Am frühen Nachmittag öffnete sich die Manege in der Aula der Realschule St. Martin für die Eltern, Großeltern und Geschwister. Sie alle wurden durch die Zirkusdirektorinnen Hilde und Frederike begrüßt und aufgefordert, nicht mit Applaus zu geizen. Es erwartete die Zuschauer eine Vorführung mit Witz, Charme und Geschick. Die Kinder waren bunt kostümiert.

Das hatte zur Folge, dass etliche Eltern ihre eigenen Kinder nicht sofort wiedererkannten. Wilde Tiere, Jongleure, Pferde, Hunde, Artisten und Akrobaten stürmten die Manege mit ihren Darbietungen. Gewagte Ballonakrobatik auf riesigen Bällen und Hochseilen ganz ohne Netz, durchs Feuer springende Tiger und Löwen lösten tosenden Applaus der Zuschauer aus.

Eine Schwarzlichtshow und die musikalische Unterstützung der Musikklasse der Realschule rundeten die Zirkusvorstellung der Maxi-Kindergartenkinder ab. Die Erzieherinnen, mithelfende Eltern und die Mitarbeiter der Musik- und Kulturschule waren zufrieden mit dem Ablauf der jährlich stattfindenden Kulturwoche.

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