Musik regiert beim Sowieso-Stadtfest
Bild: Schmitz-Westphal
Nicht mehr zu halten waren diese Besucherinnen des Sowieso-Stadtfestes am Samstagabend. Sie tanzten vor der Bühne auf dem Sendnenhorster Rathausplatz.
Bild: Schmitz-Westphal

Die Moderatoren Michel Brinkschulte und Lukas Stellmach begrüßten als erste Gruppe Scatterbrained auf der Bühne und eröffneten mit ihnen den Freitagabend. Danach folgten die Soulbandits, die mit ihren vier Bläsern ordentlich Stimmung verbreiteten.

 Gegen 23 Uhr bauten sich anschließend die Sänger der Band „Home to Paris“ auf. Ihr Pech: Direkt nach dem Soundcheck stellte sich der Regen ein. Und als wenn das noch nicht genug wäre, gab es auch noch einen Kurzschluss auf der Bühne, und das Licht erlosch. Nur die eigens als Markenzeichen mitgebrachte Stehlampe leuchtete für die Musiker. Doch die nahmen es mit Humor. Als alles wieder lief, feierten die Besucher des Stadtfestes bis nach Mitternacht zur Pop-Rock-Musik und trotzten dem Regen.

Der Samstag entschädigte rein wettertechnisch mit warmen Temperaturen und trockenem Wetter. Den Auftakt gestalteten die Nachwuchsmusiker der Gruppe „Disaster Area“. Mit „Dumpfbacke“ und „It’s my life“ begeisterten die jungen Sänger ihr Publikum. Bekannt waren sie ehemals als die „Zweiarmigen Banditen“, die mit Musiklehrer Hans Kinneging aufgetreten waren. Besonders Eltern und Geschwister der Bandmitglieder zog es auf den Rathausplatz. So auch beim Auftritt der Muko-Schülerbands, wie der Combo „Endlich Freitag“: Mit der Frontsängerin Vanessa Winkler hat die Gruppe eine Stimmengewalt, die mit bekannten Liedern wie „Heul doch“ das Publikum begeisterte.

Hits aus 50 Jahren

Mit Hits der vergangenen 50 Jahre gestaltete die Gruppe „Olzkul“ ihren Auftritt. Sie sind eine Lehrerband der Realschule Ahlen, die sich im Februar 2011 gegründet hat. Mit Liedern von Pink Floyd und den Beatles machten sie die Bühne unsicher. „Stick & Stones“ rockten zum Ende des Sowieso-Samstags die Bühne und holten ihre Fans auf die Tanzfläche. Rockhymnen wie „Summer of 69“ wurden lauthals mitgesungen, während die Sänger der Gruppe, Sandra Köhling und Uli Stenzel, mit dem Publikum hautnah auf Tuchfühlung gingen. Bis 2 Uhr morgens gab es unzählig geforderte Zugaben, die bis zum Schluss mitfeierten.

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