Neue Madonna nimmt ihre Gestalt an
Bei Bildhauer Bernhard Schemann machten sich die Mitglieder des Wallfahrtsausschusses ein Bild vom Stand der Arbeit an der neuen Madonna. Das Bild zeigt (v. l.) Bernhard Schemann, Bernhard Gerdes-Rolf, Bernd Höne, Robert Greiwe, Heiner Hagemann und Stefan Benning. Im Hintergrund ist die alte Maren-Statue zu sehen. Bild: Opperbeck

Aber bis dahin muss der Lindenholzblock, aus dem die Madonna gestaltet wird, noch kräftig bearbeitet, geschliffen und geformt werden. Doch sind bereits die ersten Gesichtszüge und Konturen zu erkennen. „Jetzt wiegt sie etwa 80 Kilo, aber da kommt noch einiges ab“, sagte Bildhauer Bernhard Schemann, der seit drei Wochen intensiver an dem Kunstwerk arbeitet.

Der Wallfahrtsausschuss hatte sich entschlossen, eine neue Madonna anzuschaffen, weil der Korpus der alten Marien-Statue, die aus dem Jahr 1880 stammt, stark beschädigt ist. Sie ist nicht mehr transportfähig. Viele Jahre begleitete die Madonna die Menschen bei der Prozession von Sendenhorst nach Telgte. Und wenn sie nicht gerade unterwegs war, hat sie in den Jahren ihres Daseins auch sonst häufiger ihren Standort wechseln müssen, denn auch eine Holzfigur bleibt nicht immer standhaft und heil. 

Lesen Sie den vollständigen Bericht in der Montag-Ausgabe der „Glocke“.

SOCIAL BOOKMARKS