Prunksitzung zum 44-jährigen Bestehen
Bild: Schmitz-Westphal
Bei der Gala im 44. Jahr des Bestehens der Karnevalsgesellschaft Schön wär’s durfte auch ein Auftritt der vereinseigene Tanzgarden mit dem Lore-Tanz von Leonie Kreutzer natürlich nicht fehlen.
Bild: Schmitz-Westphal

Vizepräsident Uwe Wuttke musste allerdings die erste Moderation übernehmen, weil Präsident Dirk Vollenkemper sich zum Abholen der Gagengelder in der neuen Volksbank verlaufen hatte. Nachdem er wohl gemerkt hatte, dass nicht Dr. Hildegard Rotthege Leifeld die Neue in der Chefetage ist, und die ganze Volksbankbande im Festsaal zu finden war, gab er den Weg zu Fröhlichkeit und Heiterkeit frei und wünschte allen viel Spaß auf der Galasitzung.

Vorher erklärte er aber noch das etwas andere Sicherheitskonzept für den Notfall: Die Prinzen und der Bürgermeister würden zuerst gerettet, die Deckel seien auf jeden Fall vorher zu bezahlen, und am Ende werde wegen der Lärmbelästigung nur noch mit Kopfhörern weitergefeiert.

Feiern und Spaß haben standen für Prinz Gerd I. und das Kinderprinzenpaar Sina und Leo auf der Tagesordnung. Auch wenn sie ihre Eltern als „schon voll alt“ bezeichneten, waren sie sicher, dass sie trotzdem noch Spaß haben werden. Nur der Bürgermeister sollte sich schon mal anschnallen, denn am Sonntag bekomme er Besuch.

Bürgermeister lässt sich von Kinderprinzenpaar nicht einschüchtern

Sina und Leo wollen vom neuen Turm auf dem Rathausplatz die Arbeit des Bürgermeisters kontrollieren und mit Animationen wie Frühsport wie in China, Lach-Yoga und gemeinsamem Singen die Innenstadt wiederbeleben. Bürgermeister Berthold Streffing beeindruckten diese Drohungen allerdings nicht. Prinz Gerd und dem Kinderprinzenpaar den Rücken zugewandt meinte er nur: „Hört auf zu träumen, ich werde meinen Platz nicht räumen.“

Mehr zu dem karnevalistischen Abend lesen Sie in der ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 4. Februar.

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