Rathaus feiert seinen 100. Geburtstag
Bild: Schmitz-Westphal
In seiner vollen Pracht soll sich das Sendenhorster Rathaus bei der Feier zu seinem 100-jährigen Bestehen am Sonntag, 11. September, präsentieren. Deshalb hofft Bürgermeister Berthold Streffing, dass das derzeit noch montierte Gerüst bis dahin abgebaut ist.
Bild: Schmitz-Westphal

Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr eben am Sonntag, 11. September, unter dem Motto „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“ gefeiert wird, soll auch das 100-jährige Bestehen des Sendenhorster Rathauses begangen werden. Dafür hat sich eine Arbeitsgruppe aus Verwaltungsmitarbeitern ein umfangreiches Programm einfallen lassen.

Eröffnet werden die Festlichkeiten, die sich im Innern und auf dem Vorplatz des Gebäudes abspielen sollen, um 12 Uhr von Bürgermeister Berthold Streffing. Gegen 13 Uhr wird es eine Gesprächsrunde mit früheren Bürgermeistern und Stadtdirektoren geben. Unter anderem wird der heute 97-jährige Bernhard Schmies viel über das Rathaus und seine Strukturen im Wandel der Zeit erzählen. In Erdgeschoss und erster Etage werden die Besucher mit zahlreichen historischen Bildern und Schriftstücken konfrontiert. Dafür hat die Arbeitsgruppe eng mit dem Kreisarchiv zusammengearbeitet. Nun kann gezeigt werden, in welch manchmal schwer verständlicher Amtssprache Anfang des 20. Jahrhunderts noch kommuniziert wurde. Auch alte Siegel werden ausgestellt. In Vitrinen werden Originale, beispielsweise das Goldene Buch der Stadt Sendenhorst, platziert.

Bei Bedarf werden auch Führungen durch das Gebäude angeboten. Bei Interesse können die Mitarbeiter der Verwaltung, die den Besuchern den gesamten Tag bei Fragen zur Verfügung stehen, angesprochen werden. So viel Historisches macht hungrig. Der Personalrat sorgt mit Leckerem vom Grill und einer Cafeteria für das leibliche Wohl der Geburtstagsgäste. Für die kleinen Besucher wird auf dem Rathausvorplatz ein nostalgisches Kinderkarussell aufgestellt.

Mehr zum Rathaus-Jubiläum lesen Sie in der Ausgabe des „Ahlener Tageblatts“ vom 31. August.

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