Rettungsdienst im Südkreis verbessert
Den neuen Notarztstandort am St.-Josef-Stift Sendenhorst begutachteten (v. l.) Heinz Linnemann (Leiter der Rettungswache Sendenhorst), Winfried Mertens (Verwaltungsdirektor St.-Franziskus-Hospital Ahlen), Dr. Dominik Uekötter (Notarzt), Andreas Mönnig (Verwaltungsdirektor Raphaelsklinik), Heino Holz (Lehr-Rettungsassistent), Dr. Stephan Esser (Ärztlicher Leiter Notarztstandort), Landrat Dr. Olaf Gericke, Dietmar Specht (stellvertretender Geschäftsführer St. Josef-Stift), Dr. Marie-Luise Schweppe-Hartenauer (stellvertretende Ärztliche Direktorin St. Josef-Stift), Dr. Frank Horst (Chefarzt St. Josef-Stift) und Dr. Peter Hansen (Ordnungsdezernent Kreis Warendorf).

Untergebracht ist er – zusammen mit einem Rettungsassistenten – am St.-Josef-Stift.

Gleich vier Krankenhäuser aus der Region waren bereit, für dieses neue Modell Notärzte zur Verfügung zu stellen: das St.-Franziskus-Hospital Ahlen, das Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup, die Raphaelsklinik und das Clemenshospital (beide Münster).

Gemeinsam haben diese Krankenhäuser einen Dienstplan für 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr aufgestellt. Hintergrund der Ausweitung des Rettungsdienstes war ein Gutachten, mit dem auch die Notarztversorgung im Kreisgebiet untersucht worden ist.

Auf Vorschlag des Gutachters wurde der neue Notarztstandort Sendenhorst im neuen Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Warendorf aufgenommen. Landrat Dr. Olaf Gericke freute sich, dass die Einrichtung gut ein halbes Jahr nach dem Beschluss des Kreistages über den neuen Bedarfsplan an den Start ging.

Bisher wurde der südwestliche Bereich des Kreises, also die Städte Drensteinfurt und Sendenhorst mit ihren Ortsteilen, durch niedergelassene Ärzte notärztlich versorgt, die selbst zum Einsatzort fahren mussten.

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