Schüler erkunden Leben des Wolfs
Bild: Wiesrecker
Försterin Diethild Nordhues-Heese und der Hegering Drensteinfurt-Walstedde informierten die Kardinal-von-Galen-Grundschüler aus Drensteinfurt und die Lambertus-Grundschüler aus Walstedde über das Leben von Wölfen im Wald.
Bild: Wiesrecker

Zu der Exkursion eingeladen hatten der Hegering Drensteinfurt-Walstedde und Diethild Nordhues-Heese, Försterin aus Hamm. „Wir erarbeiten alles zum Thema Wolf“, erklärte die Försterin. „Hier im Wald werden an den verschiedenen Stationen die Sinne der Kinder angeregt.“ Durch Schmecken, Sehen, Fühlen und Riechen, durch Anfassen und Selbermachen sei es ein aktives Lernen möglich.

Pinke Wolfspfoten auf dem Boden zeigten den Weg zu den einzelnen Aktionen, an denen Hinweisschilder die Besonderheiten aufzeigten. In kindgerechter Weise vermittelten die Försterin und acht Mitglieder des Hegerings, was auf dem Speiseplan des Wolfes steht und warum der Hirsch sein Geweih abwirft. An einer Station im Wald mussten die Kinder acht verschiedene Materialen ertasten, auf diesem Weg bekamen sie eine Ahnung von der Fähigkeit des Wolfes, sich mithilfe der Tasthaare zu orientieren. Mit dabei waren drei Jagdhunde und zwei Dackel. „Der Hund stammt vom Wolf ab, und an seinem Pfoten-Abdruck wird der Abdruck des Wolfes anschaulich“, informierte Nordhues-Heese. Andere Kinder freuten sich einfach nur über die Hunde, und verwöhnten sie mit Streicheleinheiten.

An einer weiteren Station fanden die Schüler einen Ständer mit Jagdhörnern vor. Eifrig bemühten sie sich, selbst den Blasinstrumenten eine Melodie zu entlocken. Hatten doch fünf Jagdhornbläser den Walderlebnistag mit den Klängen eingeleitet.

„Alle zwei Jahre führen wir diese Veranstaltung durch“, erklärte Alexander von Looz vom Hegering. Bisher, so informierte er weiter, hatte der Vormittag im Schlosspark stattgefunden, aber da das kleine Wäldchen abgeholzt wurde, war der Hegering froh, den Kindern im Wald von Carsten Schulze Pellengahr die Natur nahe bringen zu können. Besonders freute er sich, dass das Haus Averdung sein Gelände kostenlos zur Verfügung gestellt hatte, damit die Schüler dort den Vormittag mit einem Picknick ausklingen lassen konnten. Am Ende des Erlebnistags schenkten sie jedem Kind eine Holzplakette in Form eines Wolfkopfs.

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