Schulen: Weiterhin Gespräche suchen
Bild: Otto
Die Kardinal-von-Galen-Grundschule in Sendenhorst wird wegen der sinkenden Schülerzahlen von der Vierzügigkeit künftig auf drei Züge umgestellt. Der Fortbestand ist gesichert.
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Die Verwaltungsvorlage hingegen sah alleine die Vorbereitung der Gründung einer Montessorischule in der Sekundarstufe vor.

Nicht nur Sigrid Menke sah bei den Beratungen zur künftigen Schullandschaft in der Vier-Türme-Stadt am Dienstag ein Defizit in der Vorlage. Sie konnte nicht nachvollziehen, weshalb die Kooperationsmöglichkeiten mit dem Bistum zur Schaffung einer Gemeinschaftsschule oder einer Gesamtschule unter Einbeziehung und Beibehaltung der existierenden Realschule nicht explizit weiter verfolgt werden.

Christiane Seitz-Dahlkamp und Wolfgang Janus von der SPD-Fraktion monierten, dass man sich zu sehr auf ein Ziel konzentriert und somit Alternativlösungen möglicherweise auf diesem Wege verhindert.

Zuvor hatte Beate Bruns (FDP) darauf hingewiesen, dass es in allen Entscheidungen in erster Linie um das Wohl der Kinder gehen müsse.

Gerhard Olde (CDU) stellte sich zunächst vehement hinter den Verwaltungsvorschlag, war später für die beantragte Erweiterung des Beschlussvorschlages. Seine Fraktion stellte sich somit nicht gegen den BfA-Antrag.

Dr. Detlef Garbe als externer Berater für die künftige Schulentwicklung in Sendenhorst machte noch einmal deutlich, wie schwierig die Gemengelage ist.

Die Schülerzahlen sinken beständig, Grund- und Realschule werden kleiner und die Teigelkamp-Hauptschule wird wohl nicht weiterbestehen können. Das hatte Berater Dr. Detlef Garbe schon am 12. Mai vor dem Schulausschuss dargelegt. Am Dienstag untermauerte er die Prognose mit weiteren Zahlen.

Die Kardinal-von-Galen-Grundschule in Sendenhorst (Bild) wird wegen der sinkenden Schülerzahlen von der Vierzügigkeit künftig auf drei Züge umgestellt. Der Fortbestand ist gesichert.

Weitere Hintergründe in der Ausgabe vom 2. Juni 2011.

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