Sendenhorst: Notunterkunft eröffnet
Eine Notunterkunft hat die Stadt Sendenhorst in der Wersehalle und der Sporthalle der Ludgerus-Schule in Albersloh in Betrieb genommen.

Diese zweite Informationsveranstaltung zur Flüchtlingssituation in Sendenhorst findet statt Mittwoch, 16. Dezember, ab 18 Uhr in die Aula der Realschule St. Martin in Sendenhorst. 

Der Flüchtlingszustrom in die Bundesrepublik Deutschland nimmt derzeit aufgrund des beginnenden Winters zwar ab, nichtsdestotrotz bleiben die Zuweisungen an die Kommunen auf hohem Niveau stabil. So wurden der Stadt Sendenhorst mit Stand vom 3. Dezember in diesem Jahr bereits 270 Flüchtlinge zugewiesen. Wie diese Entwicklung weitergehe, sei immer noch nicht absehbar, teilt die Stadt mit.

Die Verwaltung lädt daher interessierte Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein, um über die aktuellen Zuweisungszahlen, die Unterbringung und die Betreuung der Flüchtlinge zu berichten und Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten.

Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit und Versorgung der Flüchtlinge mit Wohnraum hat die Stadtverwaltung am Donnerstag, 3. Dezember,  eine erste Notunterkunft in der Wersehalle und der Sporthalle der Ludgerus-Schule in Albersloh in Betrieb genommen. Darüber hinaus hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Sendenhorst in seiner Sitzung am 26. November ein Maßnahmenpaket zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für das Jahr 2016 beschlossen. So sollen Flüchtlingsunterkünfte in Form von Mobilheimen und in Holzmodulbauweise geschaffen werden. Des Weiteren ist die Schaffung von Mehrfamilienhäusern in konventioneller, massiver Ausführung vorgesehen. S

endenhorsts Bürgermeister Berthold Streffing appelliert auch weiterhin an die Bürger, kurzfristig weiteren bewohnbaren Wohnraum für die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Wer eine solche Unterkunft anbieten kann, wendet sich bei der Stadt Sendenhorst an Sabrina Elkmann unter Telefon 02526/303134.

SOCIAL BOOKMARKS