Serie von Tankstelleneinbrüchen geklärt
Eine Serie von Einbrüchen in Tankstellen, unter anderem auch in Drensteinfurt, ist geklärt.

Anfang August begann laut Polizei im Kreis Coesfeld eine Serie von nächtlichen Einbrüchen in Tankstellen. Die Kriminellen nutzten in allen Fällen eine schwere Axt zum Einschlagen der Eingangstüren. Ihre Beute, zumeist im Verkaufsraum vorgefundene Zigarettenstangen, transportierten sie in einem Bettlaken ab.

Die Polizei ermittelte, dass die Ganoven immer einen alten silberfarbenen Mercedes Benz nutzten, um zu den Tatorten zu gelangen.

In der Nacht zu Dienstag waren die Verdächtigen wieder unterwegs. Einer Polizeistreife der Wache Lüdinghausen fiel der gesuchte Mercedes in Senden gegen 0.50 Uhr auf einem Parkplatz am Grete-Schött-Ring in der Nähe der dortigen Westfalen-Tankstelle auf. Die durchgeführte Kontrolle ließ laut Polizeibericht den Schluss zu, dass die beiden angetroffenen jungen Männer augenscheinlich wieder auf Beutezug waren. So lagen Bettlaken und eine Axt im Fahrzeuginneren schon bereit. Am Fahrzeug waren zudem gestohlene Kennzeichen angebracht.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass ein Einbruch in die Westfalen-Tankstelle gerade noch verhindert wurde. Insgesamt werden den beiden Tatverdächtigen im Alter von 31 und 36 Jahren, beide aus Selm im Kreis Unna, mindestens sechs nächtliche Einbrüche oder Einbruchsversuche im Kreis Coesfeld und im Kreis Warendorf, in Drensteinfurt, vorgeworfen. Hinzukommt noch eine Serie von Kennzeichendiebstählen.

Beide Männer sind der Polizei nicht unbekannt, sie gelten als drogenabhängig. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster wurde jetzt vor dem Haftrichter des Amtsgerichts Münster gegen beide die Untersuchungshaft angeordnet.

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