Sonne lacht mit Prinz Gerd um die Wette
Prinz Gerd I. aus Sendenhorst

In seiner Paradekanzel begleitet wurde Prinz Gerd von seinen Funken und den Mitreisenden Miriam und Jessica. Wie bereits im Vorjahr hat der Jeckenfürst während des Umzugs sein herrschaftliches Zimmer auf dem Prinzenwagen mit zwei jungen Patienten aus dem St.-Josef-Stift geteilt, die ihm dabei halfen, die Kamelle in den Auslagen ins närrische Volk zu werfen.

Der Wagen von Prinz Gerd bildete das Ende des närrischen Lindwurms, der aus 41 Zugnummern bestand. Auch in diesem Jahr bestach der Sendenhorster Umzug durch seine enorme Vielfalt an bunten, schillernden Farben. Viele Gruppen hatten sich mit ihren Auftritten viel Mühe gemacht, für die sie während des etwa 90-minütigen Umzugs auf der 1,9 Kilometer langen Strecke mit Beifallsstürmen von den Straßenrändern belohnt wurden.

Gleich zweimal am Start waren mit den Donnerbuddys und „Tucker, Sprinter, Dik & Co.“ Gruppen, die sich das Thema „50 Jahre James Bond“ zu eigen gemacht hatten. Im Gentlemen’s Look jubelten sie den Jecken vom ihren Wagen aus zu.

In die Schublade „Märchen“ hatten gleich mehrere Gruppen gegriffen, wobei der „Gestiefelte Kater“ von den „Damen ohne Namen“ und den Familien Wiggers und Kalthoff ins Auge gefasst wurde. Das Eskalationsteam lockte mit „Rapunzel, lass dein Haar herunter“. Der SG-Elferrat von 2008 hatte ein Thema aus den 90er-Jahren frisch aufgewärmt: Als jamaikanisches Bob-Team „Cool runnings“ sorgten sie für einen farbenfrohen Hingucker.

Mehr in der Ausgabe vom 12. Februar 2013

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