Stromkonzession für die Stadtwerke
Verträge unterzeichnet: Die Stromkonzession in Sendenhorst ist neu vergeben worden. Die Stadtwerke Ostmünsterland haben den Zuschlag erhalten. Das Bild zeigt (vorne v. l.) bei der Vertragsunterzeichnung Winfried Münsterkötter, Geschäftsführer der Stadtwerke Ostmünsterland, und Bürgermeister Berthold Streffing sowie (hinten v. l.) Heiko Alte Epping, Prokurist der Stadtwerke, Markus Heinrich, Rechtsanwalt der Rechtsanwälte Partnerschaft mbB Wolter Hoppenberg, und Klaus Neuhaus, Betriebsleiter der Eigenbetriebe der Stadt Sendenhorst.

Am Donnerstag trafen sich die Beteiligten im Rathaus zur Vertragsunterzeichnung. Der neue Konzessionsvertrag tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft und hat eine Laufzeit von 20 Jahren. „Damit erhalten die Stadtwerke Ostmünsterland das Recht, die öffentlichen Verkehrswege und Grundstücke der Stadt Sendenhorst und ihrer Ortsteile für die Verlegung, den Bau und den Betrieb der Stromversorgungsanlagen zu nutzen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Gegenzug bekomme die Stadt Sendenhorst die sogenannte Konzessionsabgabe, deren Höhe gesetzlich geregelt sei.

Der Ratsentscheidung vorausgegangen war ein mehrjähriges Konzessionsverfahren. Dieses Verfahren mit seinen rechtlichen Vorgaben sei ein langwieriger Prozess, in dessen Verlauf viele Verhandlungsgespräche und eine gestaffelte Angebotsabgabe gestanden hätten, teilt die Stadt weiter mit. Nach der Interessensbekundung der damaligen Stadtwerke ETO und einer umfassenden Lieferung der Netzstrukturdaten durch den bisherigen Netzbetreiber hätten die Stadtwerke im Januar 2018 ein umfangreiches Angebot mit vielfältigen Versorgungskonzepten vorgelegt.

Anschließend erfolgten Bietergespräche mit der Stadt Sendenhorst und Beratern der verfahrensbegleitenden Rechtsanwaltskanzlei. Nach Abgabe der verbindlichen Angebote aller Bewerber im April 2018 erfolgte eine Bewertung, aus der die Stadtwerke Ostmünsterland, vormals Stadtwerke ETO, als bestes Angebot hervorgegangen sind. „Das Angebot der Stadtwerke Ostmünsterland erfüllte alle Kriterien an eine zuverlässige, sichere, transparente und umweltverträgliche Stromversorgung“, sagt Bürgermeister Berthold Streffing.

Mehr in der „Glocke“ vom 15. September.

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