Thema: Neue Formen von altem Hasses
Bild: Voss-Loermann
Unter dem Titel „Antisemitismus – Neue Formen alten Hasses“ findet die Woche der Brüderlichkeit in Sendenhorst statt. Vorgestellt haben sie (v. l.) Prof. Dr. Herbert Ulonska, Dr. Monika Friedrich, Franz-Josef Blömker und Gerd Wilpert.
Bild: Voss-Loermann

Am Donnerstagabend haben Dr. Monika Friedrich, Franz-Ludwig Blömker, Gerd Wilpert und Prof. Dr. Herbert Ulonska vom Arbeitskreis Woche der Brüderlichkeit das Programm der Gedenktage vom 10. bis 15. März der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kleinhans-Plakette wird wieder verliehen

Dass auch in diesem Jahr wieder, jetzt zum 14. Mal seit 2006, die Bernhard-Kleinhans-Plakette in der Eröffnungsveranstaltung an einen verdienten Sendenhorster verliehen wird, versteht sich von selbst. Der Preisträger wird, wie stets, erst am Verleihungstag bekannt gegeben.

„Das wird man ja noch sagen dürfen!“ lautet der Titel des Einführungsvortrages am Sonntag, 10. März, ab 17 Uhr in Haus Siekmann, vorgestellt von Pfarrer Michael Stier aus Celle, der in seiner Rede angeblich von der Meinungsfreiheit gedeckte rassistische oder antisemitische Positionen aufdeckt und untersucht.

Geschichte des Antisemitismus

Der ehemalige Leiter der Evangelischen Stadtakademie in Hannover und frühere Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Celle beleuchtet die Geschichte des Antisemitismus von 1945 bis zu seinen aktuellen Ausprägungen. Die Veranstaltung wird musikalisch gestaltet vom Klarinettenquartett der Schule für Musik im Kreis Warendorf und moderiert von Gerd Wilpert.

Mehr in der Ausgabe vom 16. Februar 2019

SOCIAL BOOKMARKS