Trabrennen, Rekorde und gute Laune
Bild: Otto
Ein spannendes Trabrennen nach dem anderen gab es am Sonntag auf der C-Bahn im Sportzentrum Erlfeld in Drensteinfurt zu sehen.
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Als der Trabrenntag musikalisch durch die Jazz-Band „Plutos Dixie Delight“ mit dem Frühschoppen um 11 Uhr eröffnet wurde, da hing der Himmel noch voller Wolken, war das Grün noch nass. Doch schon bald sollte sich die Sonne durchsetzen und einen fast perfekten Trabrenntag möglich machen. Wie immer hatte Vereinschef Klaus Storck zuvor die Prognose ausgegeben: „Windstill, 23 Grad, wenig Wolken, trockenes Grün und mehr als 5000 Besucher.“

Er sollte Recht behalten, fanden doch geschätzte 6000 Trabersportfreunde aus nah und fern den Weg auf die C-Bahn im Sportzentrum Erlfeld. Den Auftakt machte um Punkt 14 Uhr das „Kochstar-Rennen“.

Mit 50 Cent 2000 Euro abgeräumt

Was folgte, war ein spannendes Rennen nach dem anderen mit teils überraschenden Ergebnissen: So wurde am Sonntag der gültige Quotenrekord am Totalisator eingestellt: Für die Dreierwette wurde im 6. Rennen – dem Preis der Stadt Drensteinfurt – das 3977,5-Fache des Einsatzes als Gewinn ausgezahlt.

Ein Tipper hatte den Einlauf richtig gewettet und mit gerade einmal 50 Cent Einsatz knapp 2000 Euro abgeräumt. Der Gesamtumsatz am Totalisator betrug 86.282 Euro und lag damit rund 15.000 Euro über dem Vorjahresergebnis.

150 Torten: Backen für den guten Zweck 

Rund um die gut besetzten und dotierten Rennen mit namhaften Pferden und Jockeys aus Deutschland und den Niederlanden fand das gesellschaftliche Leben statt. Der Kuchenstand unter Leitung von Maria Schmand brachte 150 gespendete Torten unters Volk; der Erlös ist für soziale Projekte bestimmt. Schmand war begeistert: „Vielen Dank an die Spender und meine 16 Helferinnen.“

Dschungelkönig kümmert sich um Fans

Zahlreiche Kinder ließen sich die Gesichter schminken, nur der lässig mit Sonnenbrille ausgestattete und freundlich begrüßte Gaststar Joey Heindle (Sieger der RTL-Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“) wollte sich im Anschluss an ein Kurzinterview nicht bemalen lassen. Dafür schrieb er fleißig Autogramme und ließ sich mit seinen Fans fotografieren. Ein Star zum Anfassen. Zufrieden blickte der sportliche Leiter Detlef Orth auf den Renntag. Selbst als Jockey im Gästefahren mit von der Partie, wechselte er sich mit seinem Vorgänger Norbert Blum ab und kommentierte Starterfeld und Siegerehrungen. Sein Fazit fiel positiv aus: Es sei ein erfolgreicher Tag mit spannenden Rennen und ohne Zwischenfälle gewesen.

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