Trotz Bauchschmerzen: Steuern steigen
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In Sendenhorst steigen die Steuern.
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  Dass die Kommunalpolitiker dennoch bei diesem Schritt Bauchschmerzen haben, machten Hans-Ulrich Menke (BfA) sowie die anderen Fraktionssprecher deutlich. Denn für 2012 steht unter Umständen eine weitere Erhöhung der fiktiven Hebesätze auf der Tagesordnung: „Irgendwann muss damit doch Schluss sein.“

Gleichwohl war das Votum einstimmig. Demnach wird die Grundsteuer A auf 213 Prozentpunkte, die Grundsteuer B auf 413 Prozentpunkte und die Gewerbesteuer auf 411 Prozentpunkte festgelegt.

Zuvor hatte Bürgermeister Berthold Streffing aber auch von einem Lichtblick am Horizont berichtet. Denn die Einnahmen aus der Gewerbesteuer werden wegen der sich erholenden Konjunktur um rund 400 000 Euro auf insgesamt 6,3 Millionen Euro steigen.

Umlagebereinigt beträgt das Plus rund 332 000 Euro und verringert damit den Schuldenberg auf 3,548 Millionen Euro.

Streffing deutete die Entwicklung als ein gutes Zeichen für den städtischen Haushalt.

Weitere Hintergründe in der Ausgabe vom 28. Mai 2011.

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