Wagenfeld-Straße soll erhalten bleiben
Die Karl-Wagenfeld-Straße in Sendenhorst soll nicht umbenannt werden.

Das Thema steht am Dienstag, 27. März, ab 18 Uhr im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt auf der Tagesordnung.

Die Stadtverwaltung schlägt den Politikern vor, an dem Straßennamen festzuhalten und das Zusatzschild anzubringen. Dieses könnte so lauten: „Karl Wagenfeld (1869 bis 1939), einer der bedeutendsten plattdeutschen Dichter, Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes, wegen seiner Unterstützung des Nationalsozialismus heute umstritten.“ Die Volksvertreter aus Sendenhorst müssen entscheiden.

Was mit der Carl-Diem-Straße passiert, wird zu einem späteren Zeitpunkt erläutert. Auch das geht aus der Vorlage zum Stadtentwicklungsausschuss hervor.

Die Stadtverwaltung bezieht sich in der Vorlage zum Ausschuss auf eine Informationsveranstaltung zum Thema Namensgebung der Straßen, den Vortrag hatte am 30. November vorigen Jahres der renommierte Historiker, Professor Dr. Hans-Ulrich Thamer, gehalten.

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