Weichen für Partnerschaft gestellt
Die Städte Sendenhorst und Drensteinfurt sind der Stadtwerke ETO (Ennigerloh, Telgte und Ostbevern) beigetreten.Das Bild zeigt (sitzend v. l.) Karlheinz Mangels (Fachbereichsleiter Steuerung/Zentrale Dienste Drensteinfurt) Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder, Sendenhorsts Bürgermeister Berthold Streffing und Andrè Leson (Leiter der Eigenbetriebe, Sendenhorst). Bild: Schmitz-Westphal

Bisher waren die Städte Ennigerloh und Telgte sowie die Gemeinde Ostbevern neben den Mitgesellschaftern Thüga AG (München) und RWE Deutschland AG (Essen) an dem Energieversorgungsunternehmen Stadtwerke ETO GmbH & Co. KG beteiligt. „Hier treffen sich Partner auf Augenhöhe“, betonte der Telgter Bürgermeister Wolfgang Pieper.

Als eine Art Teamsport stellte Bürgermeister Berthold Lülf aus Ennigerloh die Fusion der fünf Städte mit den zwei Mitgesellschaftern dar. „Alleine sind wir schwach und gemeinsam stark“, sagte Lülf. Gemeinsam könnten sich die Partner nun den Herausforderungen stellen. „Wir haben jetzt den Fuß in der Tür“, sagte Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder zu der Fusion. Mit dem Partner Stadtwerke ETO will sich Drensteinfurt nun beim Thema Energieversorgung noch stärker engagieren.

So sieht das auch Bürgermeister Berthold Streffing für Sendenhorst. Mit dem Servicecenter vor Ort, das im Dezember an der Kirchstraße 3 eröffnet werden soll, stehen persönliche Berater für die Kunden bereit. Die Städte Sendenhorst und Drensteinfurt befassten sich schon seit geraumer Zeit mit der Zukunft der Energieversorgung. Die Verantwortlichen sind davon überzeugt, dass sie mit den Stadtwerken ETO einen kompetenten, erfahrenen und zukunftsorientierten Energiedienstleister gewonnen hätten.

Die beiden Städte Sendenhorst und Drensteinfurt haben sich aufgrund der bereits bestehenden Vertriebsaktivitäten im Zuge einer Kapitalerhöhung mit jeweils 0,5 Prozent beteiligt. Gemeinsam halten die fünf Kommunen aus dem Kreis Warendorf nun 50,6 Prozent des Kapitals.

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