Zum Gedenktag Aktionen in Sendenhorst
Auch in Sendenhorst gibt es Aktionen um Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. Das Bild zeigt (v. l.) Jutta Jüttner (KFD St. Ludgerus), Martina Bäcker (Stadt Sendenhorst), Andrea Jaspert (KFD St. Martin), Pfarrerin Ute Böning (Ev. Kirchengemeinde), Maria Koch (KFD und Annette Paschke (Pax Christi).

Deutschlandweit würden Veranstaltungen organisiert, die die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen zum Thema hätten und die allgemeine Stärkung von Frauenrechten anstrebten, heißt es in einer Mitteilung.

In Sendenhorst und Albersloh finden Veranstaltungen eines Kooperationsbündnisses statt, zu dem die Stadt Sendenhorst, der Deutsch-Ausländische Freundeskreis, die Evangelische Kirchengemeinde, die Frauengemeinschaften (KFD) St. Martin und St. Ludgerus sowie Pax Christi gehören. Ab Montag, 18. November, setzen eine Woche lang Fahnen mit der Aufschrift „Frei leben – Nein zu Gewalt an Frauen“ vor dem Rathaus in Sendenhorst, am Ludgerushaus in Albersloh, vor der Pfarrkirche St. Martin und an der Friedenskirche Sendenhorst ein öffentliches Zeichen.

Außerdem wird am Freitag, 22. November, ab 19.30 Uhr im Haus Siekmann für interessierte Männer und Frauen in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Ahlen der Film „Female Pleasure“ gezeigt. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für das Frauenhaus in Warendorf gebeten. Der Dokumentarfilm „Female Pleasure“ (Originalversion mit Untertiteln, freigegeben ab zwölf Jahren) von Barbara Miller (2018) zeigt fünf mutige und kluge Frauen, die das Tabu des Schweigens und der Scham brechen, das ihnen Gesellschaft oder religiöse Gemeinschaften auferlegen. Sie setzen sich für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein und werden deswegen öffentlich diffamiert und verfolgt. Der Film schildere, wie universell Mechanismen seien, die die Situation der Frau bis heute bestimmten, in fast allen Kulturen, Religionen und Gesellschaften, heißt es in der Ankündigung. Gleichzeitig lebten die Protagonistinnen vor, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern könne. „Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch ein aktuelles Thema, auch in Deutschland“, sind sich die Veranstalterinnen einig.

Mehr in der Ausgabe vom 12. November 2019

SOCIAL BOOKMARKS