Zwei Arztpraxen spenden ihr Zahngold
Eine Spende in Höhe von gut 10 000 Euro erhält der Verein Bundesverband Kinderrheuma Sendenhorst. Dieses stammt aus Zahngoldspenden der Arztpraxen Sachs Zahnmedizin Sendenhorst und Dr. Helms aus Riesenbeck. Das Bild zeigt Alexander Penner (Vereinsvorsitzender des Bundesverbandes Kinderrheuma Sendenhorst), Dr. Martin Sachs und Sohn (Sachs Zahnmedizin Sendenhorst) und Sandra Diergardt (zweite Vorsitzende Bundesverband Kinderrheuma).

Dorthin ist jetzt Dr. Martin Sachs gemeinsam mit seinem kleinen Sohn gekommen. Dort hatte er Gelegenheit, sich die Arbeit des Bundesverbandes vor Ort anzuschauen und sich über Kinder- und Jugendrheuma zu informieren.

95 Prozent der Patienten spenden

Die Zahngoldspenden haben Tradition, diese hatte die Familie Elberg 1993 in ihrer Zahnarztpraxis in Sendenhorst begonnen. Nach dem Praxiswechsel 2017 führt Dr. Sachs die Tradition nun fort. Das Zahnzentrum Münsterland um Dr. Stephanie Helms sammelt seit 2001 mit. „Wir sind in der Praxis immer wieder beeindruckt davon, dass circa 95 Prozent unserer Patienten ihr Zahngold spenden und fast alle den Bundesverband Kinderrheuma kennen“, berichtet Dr. Sachs. Eine stolze Summe in Höhe von 10.055,93 Euro sei zusammengekommen, weil Menschen ihr Zahngold für den guten Zweck gespendet hätten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Hälfte der Arbeitskosten gestiftet

Gesammelt wurde das Zahngold in den beiden Zahnarztpraxen und schließlich gegen Ende 2019 an die Scheideanstalt Degu-Dent GmbH nach Hanau-Wolfgang geschickt. Auch Degu-Dent unterstützte den Verein erneut, indem sie die Hälfte der anfallenden Arbeitskosten (425,49 Euro) spendete. „Wir bedanken uns sehr bei den Teams um Dr. Helms und Dr. Sachs für die jahrelange Verbundenheit. Unser ganz besonderer Dank gilt außerdem den vielen Patienten aus Sendenhorst und Riesenbeck, die uns ihr Zahngold gespendet haben“, sagte Vereinsvorsitzender Alexander Penner, der sich über die Spende freute.

Summe fließt in zwei Projekte

Die Spendensumme soll in zwei Vereinsprojekte fließen: Bei der Treffpunkt-Koordination geht es um den Aufbau und die Begleitung von regionalen Elternselbsthilfegruppen. Beim Schulpatenprojekt werden selbst betroffene Jugendliche und Eltern geschult, an Heimatschulen erkrankter Kinder über das Krankheitsbild zu informieren und so zu mehr Akzeptanz und Verständnis beizutragen.

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