Aktionen zum Denkmaltag geplant
Für den Bau der imposanten Pfarrkirche St. Margareta hat der Werkstoff Holz eine wichtige Rolle gespielt. Das möchte der Heimatverein beim themenbezogenen Denkmaltag am 9. September herausstellen.

Die seit Jahrtausenden geltende Bedeutung des Werkstoffes Holz soll an ausgesuchten Beispielen aus Vergangenheit und Gegenwart gezeigt werden. Die Vielfalt dieses Themas wird an diesem Tag am Kirchplatz herausgestellt.

Der Platz ist vor allem von der Kirche St. Margareta geprägt, die um 1890 fertig gestellt wurde. Für dieses Bauwerk spielte der Werkstoff Holz eine große Rolle. Am Kirchplatz befinden sich ebenfalls zwei markante, erneuerte und denkmalgeschützte Fachwerkhäuser.

Das Haus Kirchplatz 1 war früher das Wohn- und Gasthaus der ehemaligen Brennerei Böckmann und steht seit 1980 unter Denkmalschutz. Malermeister Rudolf Sabellek restaurierte 1982/83 dieses Haus und stellte seinen ursprünglichen Zustand wieder her. Das Haus mit der Adresse Wenkerstraße 2 kennen viele noch als Bäckerei und Laden der Familie Stefan Schniederjürgen. Es steht seit 1980 unter Denkmalschutz und wurde von den neuen Eigentümern unter Beachtung der alten Fachwerkbauweise restauriert. Dieses um 1805 gebaute Haus war seit 1835 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das Schulhaus der Gemeinde mit zwei Schulstuben. Diese Gebäude und der Zusammenhang mit dem Werkstoff Holz werden von Fachleuten am Sonntag von 14 bis 17 Uhr interessierten Besuchern in spezifischen Führungen präsentiert. Der Zeitplan wird vor Ort ausgehängt.

Winfried Schlieper gibt als Restaurateur und Fachmann für das Tischlerhandwerk einen Einblick in Arbeiten, die mit der Ausstattung der Kirche St. Margareta zu tun haben. Dabei wird er einige neue Gegenstände in der Kirche erläutern. Diakon Michael Fleiter verknüpft die handwerklichen Merkmale der Kirchausstattung mit der Bedeutung für die Religiosität.

Hermann Bühlbecker zeigt in einer Freiluftpräsentation praktische Seiten des Zimmerer-Handwerks und erklärt die Fachwerkbauweise. Die Senioren-Tagesstätte „Kumm män rin“ wird die Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Gleichzeitig werden hier Gegenstände des Alltags aus Holz ausgestellt und angeboten, die in den Freckenhorster Werkstätten gefertigt werden.

Hans Rothfeld, der 2011 bei der Krippenausstellung in Telgte ausgezeichnet wurde, stellt einige interessante und überraschende Objekte aus.

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